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Am 29. März 2013 veröffentlicht Liquit Walker sein offizielles Langspiel Debut “Unter Wölfen” über Freunde von Niemand. Damit endet für den Urberliner eine langjährige Odyssee im Deutschrapspiel, die mit mit einigen Labelwechseln und einzelnen unregelmäßigen musikalischen Lebenszeichen in Form von EP’s verbunden war.

Für größere Aufmerksamkeit sorgte das Berliner Original erstmals auf der “Feuer über Deutschland” Reihe, bei der er im zweiten und dritten Teil ohne große Mühe seine Kontrahenten deklassierte und seine Battlefertgikeiten eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte. In der Folge kam es zwar zu kurzfristigen Engagements bei diversen Labels, doch sowohl unter seinem eigenen Label Disstrict Music, als auch bei Joe Rilla‘s Plattenbau Ost oder Mellowvibes Records war ihm kein Albumrelease vergönnt. Erst im letzten Jahr fand der überaus kommunikationsfreudige Facebook & Twitter Aktivist beim Frankfurter Freunde von Niemand Label dann endlich die passende Labelheimat und hat wenige Monate nach der Bekanntgabe seines Signings nun sein Erstlingswerk in den Startlöchern.

Anlässlich des anstehenden Debuts trafen sich Visa Vie und Liquit Walker in Berlin zum Interview. Da Liquit Walker aus seinem Berliner Lokalpatriotismus seit jeher keinen Hehl macht, nutzten die Beiden die Gelegenheit für eine kleine “Stadtrundfahrt” durch die Hauptstadt mittels der öffentlich rechtlichen Verkehrsmittel. Dabei sprachen sie über die Besonderheiten des Berliner Bahnnetzes, die ständigen Albumverzögerungen, Liquit Walker‘s “Divenhaftigkeit”, Streitigkeiten mit Hadi El-Dor beim Albumprozess, die Bedeutung des Albumtitels & die inhaltliche Ausrichtung des Werkes, die tiefe Verbundenheit zu seiner Heimatstadt und etwaige Probleme mit Zugezogenen, die Zusammenarbeit mit Kool Savas, sido, Vega und MoTrip und seine Zeit als Verkäufer beim Erotikversand Orion.

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