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Mit Drake startet ab heute ein waschechter Rap-Superstar eine Tour durch Deutschland, der erste Termin ist in der Festhalle in Frankfurt. Auf seine “Would You Like A Tour?“-Tournee ( Tickets hier) begleitet ihn mit The Weeknd ein weiterer Act aus dem amerikanischen Game, der wie Drake selbst aus Kanada’s größter Metropole Toronto kommt. Auffällig ist dabei, das die beiden Genannten mit Abstand die einzigen Hip Hop-Acts aus Kanada sind, die ansatzweise einen 17.000 Menschen fassenden Veranstaltungsort wie die Berliner o2-World zu füllen vermögen.

Wir haben uns mit der umtriebigen Rapszene Torontos auseinandergesetzt und präsentieren euch nun ein paar Künstler aus Drakes Heimatstadt, die Aubrey Drake Graham’s großen Fußspuren in der nächsten Zeit folgen könnten. Vorhang auf für die Newcomer aus T-Dot:

Dizzy Wright feat. Honey Cocaine & Kid Ink – Fashion

Honey Cocaine ist in der Zeit nach Drake eine der ersten Hip Hop-Artists aus Toronto gewesen, die auch außerhalb ihres Heimatlandes einen Buzz erzeugen konnten. Von Tyga entdeckt und gesignt, machte sich die gebürtige Kambodschanerin neben Auftritten auf Mixtapes ihres Entdeckers mit eigenen Adaptionen von Hip Hop-Klassikern sowie neueren Hits wie „All Gold Everything“ einen Namen. Das sie auch ohne Tyga an ihrer Seite Eindruck hinterlassen kann, beweist ihre Kollabo mit Dizzy Wright und Kid Ink auf Fashion.


JD Era – Canada Eh

JD Era ist dagegen in seinem Heimatland beileibe kein Newcomer mehr, in seiner kanadischen Heimat ist der MC bereits seit fast 10 Jahren aktiv. Soundtechnisch ist er dabei vielleicht nicht unbedingt unter Denjenigen zu nennen, die den kanadischen Output mit innovativen Beats bereichern, die meisten Instrumentals auf die er rappt heben sich zumindest nicht sonderlich von der amerikanischen Standardware ab. Was JD Era auszeichnet, sind seine lyrischen Fähigkeiten, die ihn dank seiner Skills und seiner Delivery durchaus von den meisten kanadischen Rappern abheben. Ob das ausreicht, um ihn in den nächsten Jahren auch außerhalb seines Heimatlandes kommerzielle Erfolge feiern zu lassen, bleibt abzuwarten.


D-Pryde – Finger Tips

Ein weiteres Beispiel für die jüngere Generation der Rapper aus Toronto ist der 20-jährige D-Pryde. Angefangen mit Youtube-Parodien von Hits wie “Lollipop“ von Lil Wayne oder “Buy You A Drank“ von T-Pain, intensivierte der junge Phillipino nach einer Weile sein Rap-Hobby und begann seine Musik auf Mixtapes zu verbreiten. Die Kombination aus Mixtapes und Remixen von bekannten Songs (von Parodien konnte man dank der steigenden Qualität der Veröffentlichungen sicher nicht mehr sprechen) verhalfen D-Pryde zu lokalen Verbindungen mit u. a. Boi-1da, kurz darauf wurde Dj Suss One durch den steigenden Youtube-Hype auf den jungen Rapper aufmerksam und nahm ihn bei seiner “Mars Music Group“ unter Vertrag. Trotz herausragenden Skills orientierte sich D-Prydes Musik zu Beginn oft noch sehr an bereits etablierten Konzepten, grade die melodischen Ansätze Drakes konnte man öfter erkennen. Nach seinem Signing schaffte es der Newcomer allerdings, langsam, aber sicher eine eigene Persönlichkeit als Künstler zu entwickeln.


Payback feat. Jadakiss – Bullets Reign

Payback hingegen ist einer der wenigen Rapper aus Toronto, die mit ihrer Musik einen eher traditionelleren Film fahren. Auf seinen Tracks hört man wenig von dem R&B-Einschlag, den Drake‘s Musik ausmacht, sondern vielmehr straighten Rap auf Instrumentals, die auch schon in den 90ern gut in New York angekommen wären. Diese Herangehensweise hat ihn bereits mit Größen wie Jadakiss zusammengebracht.


Tory Lanez feat. Kirko Bangz – Know What’s Up

Einer der Torontoer Newcomer, die sich durch eine melodische Form des Hip Hop auszeichnen, ist Tory Lanez. Dieser kann bereits ein von DJ Drama gehostetes Mixtape mit Features von Kirko Bangz und Roscoe Dash vorweisen, außerdem war er kürzlich auf Meek Mill‘s „Dreamchasers 3“-Mixtape und Red Cafe’s “American Psycho 2”-Mixtape gefeaturet. Der Hype um seine Person wächst stetig weiter, Tory Lanez ist von allen Newcomern Torontos der mit den vielleicht größten Aussichten für 2014.


PARYTNEXTDOOR – Break From Toronto

PARTYNEXTDOOR verfolgt mit seinen halb gesungenen Texten einen ähnlichen Ansatz wie Tory Lanez, die Beats klingen dabei aber deutlich mehr nach Drake. So wundert es nicht, dass der Rapper/Sänger mittlerweile bei Drake‘s OVO-Team untergekommen ist. Mit einem derartigen Hintergrund stehen PARTYNEXTDOOR mit seinen innovativen Tracks für das nächste Jahr alle Türe offen, ob er diese Chancen auch für sich zu nutzen weiß, wird die Zeit zeigen.

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