Hip-Hop Artists, welche die Genregrenzen strapazieren und über den Tellerrand blicken, wenn es um Kollaborationen geht, gibt es seit Anbeginn der mittlerweile fast 50-Jährigen Tradition des Raps.

US-Features

Schon seit langem wenden sich viele deutsche Rapper und Rapperinen an die Szene der Amis, um sich Unterstützung aus den USA zu holen. Gute Beispiele dafür sind Kollegah mit einem Feature von Nas auf “Continental” (2018), Fler mit einem Feature von Rick Ross auf “Big Dreams” (2018) oder Ufo361 mit Gunna auf dem kürzlich erschienenen “Brodies.

Features aus anderen Genres

Doch auch in Deutschland selbst lassen sich häufig Features finden, die sich zwar in der Sprache gleichen aber für etwas Würze im Soundbild sorgen, da sie sich nicht an die Regeln des Raps halten müssen. So veröffentlichte Kool Savas 2013 ein gemeinsames Album mit dem damals noch für seine soulige Stimme bekannte Xavier Naidoo. Auf “Xavas”, wie das Album hieß, trafen sich dann erwartungsgemäß Raps und Flows mit Gesang und Soul. Auch veröffentlichte Apache207 und Udo Lindenberg erst vergangenen Freitag eine Kollaboration mit dem Namen “Komet“, welche sich auf Youtube momentan auf Platz 1 der Trends befindet und schon über 2 Millionen mal angeschaut wurde.

Alexander Marcus

Alexander Marcus, der mit bürgerlichem Namen Felix Rennefeld heißt, produzierte in den 90er-Jahren House-Musik. Seit er als Alexander Marcus 2008 sein Debüt-Album “Electrolore” veröffentlichte, auf welchem auch Frauenarzt & Manny Marc zu hören waren, erfreute er sich mit seinem Sound, der an die Anfänge der 2000er erinnert und dadaistische, oft skurrile Texte verwendet, großer Beliebtheit. Vor allem die Tracks “Hawaii Toast Song” und “Papaya” dürften fast alle auf einer Party schon einmal gehört haben.

T-low, der Itzehoer Rapper, wendete sich nun auf Instagram an Alexander Marcus, um ihm vorzuschlagen, einen gemeinsamen Song zu produzieren. Weiter nennt er ihn den “King” und zollt ihm seinen Respekt. Die Kombination aus t-lows Soundbild und dem Flavour von Alexander Marcus ist zunächst schwer denkbar, ob aus der Anfrage t-lows wirklich ein Song entsteht, wird die Zukunft zeigen.

Quelle: Instagram/stories/torlocaps (abgerufen am 24.01.2023)

 

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