PA Sports sitzt momentan an seinem 10. Solo-Album und steht kurz vor dem Release. Kommenden Mittwoch werde der Name des Albums verkündet, so der “Life Is Pain“-Rapper. Nun meldete er sich in einem “XXL Statement” dazu zu Wort und spricht über den Konsum von verschreibungspflichtigen Medikamenten und Marihuana.

Das Album

Ich bin ein Album-Künstler“, sagt er und fügt hinzu, dass die Platte eine Geschichte erzählen und einem Konzept folgen müsse. Dann kritisiert er die allgemeine Erwartungshaltung an die Künstler und Künstlerinnen, die auf der einen Seite einen künstlerisch “hohen Anspruch bedienen [sollen] aber [es wird] erwartet, dass es genauso fließbandartig passiert wie die ganzen Fast-Food-Singles, die jeden Freitag erscheinen“. Wäre sein Fokus nur auf dem Produzieren eines wirtschaftlich erfolgreichen Albums gewesen, hätte das Endprodukt folglich auch wesentlich anders ausgesehen. Es sei “katastrophal“, dass man mit berechenbarer Musik nur noch berechenbare Algorithmen bedienen müsse. Dann kommt PA Sports zum zweiten Punkt und Anlass des Statements.

Sein Konsum

PA Sports habe in den vergangenen Jahren viele Emotionen mithilfe von Substanzen “unterdrückt” und kiffe seit seinem 15 Lebensjahr. “Sogenannte Freunde” hätten ihn in den letzten Jahren dazu verleitet, mit dem Konsum von Benzodiazepin seine Ängste und Sorgen zu betäuben. Er selbst habe es letztes Jahr geschafft, von den verschreibungspflichtigen Medikamenten wieder loszukommen vorallem aus dem Grund, da er nie zugelassen hätte, dass die Dosis so hoch wurde, dass Entzug ohne “professionelle Hilfe lebensgefährlich sein könnte“. Allerdings sei der Konsum von Marihuana geblieben. Dieser kontrolliere seine Emotionen, Glücksgefühle und teilweise auch seine Empathie. Zwar gehe er 5 Mal die Woche zum Sport, habe eine relativ gesunde Routine, mache erfolgreich Musik und übernehme Verantwortung als Labelchef, also sei zumindest augenscheinlich alles gut. Dennoch stimme “innerlich” etwas nicht dieser Sache wolle er auf den Grund gehen, um schlichtweg ein besserer Mensch zu werden.

Drogenprobleme [beginnen] nicht erst an dem Punkt, an dem man obdachlos unter einer Brücke gelandet ist. Wenn du schon an dem Punkt bist, an dem du irgendwas von außen brauchst, um das Leben zu genießen oder glücklich zu sein, hast du meiner Meinung nach ein rießiges Problem und früher oder später wirkt sich dieses Problem auf die Menschen in deinem Leben aus, die mit der Scheiße eigentlich nichts zu tun haben wollen.

Dadurch, dass der Rapper viele Momente der letzten Jahrzehnte high erlebt habe, könne er sich heute an vieles nicht erinnern, und die Momente wären einfach an ihm vorbeigezogen.

Auch auf Instagram rät der Rapper seinem 15-Jährigen ich, viel Sport zu machen, viel zu lesen und keine Drogen zu konsumieren:

Quelle: Instagram/stories/pasports (abgerufen am 23.01.2023)

 

Das ganze Statement seht ihr hier:

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