Vor ungefähr einem Jahr kündigte RAF Camora in seiner Instagram-Story an: “Ich werde 150.000 Euro für die Förderung Wiens in Sachen Musik, Kunst und Sport zur Verfügung stellen.” Mit diesem Geld wolle er vor allem seinen Wiener Heimatbezirk Fünfhausen unterstützen. Heute erschien in diversen österreichischen Medien Artikel mit dem Vorwurf, der Rapper habe sein Versprechen nie eingehalten. “Bisher scheint noch nichts im Bezirk angekommen zu sein. […] Wir hoffen, es handelt sich bei dem Angebot nicht um einen Marketingschmäh eines Rappers, der mit Hilfe unseres Bezirks sein Straßenimage aufwerten will”, äußert sich Haroun Moalla, stellvertretender Bezirksvorsteher der Grünen in Rudolfsheim-Fünfhausen.

“Hier ein kleines Statement aus dem Familien-Urlaub”, schreibt RAF Camora nun auf Instagram und bestreitet die Vorwürfe. “Ich habe und werde – auf keinen Fall – Geld auf das Konto politischer Parteien überweisen. Egal welche Farbe.” Gemeinsam mit den Musikern Emirez und Pireli arbeite er seit Beginn der Idee mit dem Street Worker Verein “Zeitraum” zusammen. Diesen kenne er noch aus seiner Kindheit, weshalb Vertrauen bestehen würde. “Keine gute Sache, dass ein stellvertretender Bezirksvorsteher, ohne sich vorher zu informieren, Fitna macht […], anstatt sich zu freuen, dass jemand bereit ist, etwas zurückzugeben”, kritisiert der Rapper Haroun Moalla.

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