“Genugtuung wäre für mich, wenn ich ihn endlich mal erwischen würde und ihm eine verpassen könnte. […] Besser nicht, weil wir wollen natürlich keine Straftat begehen”: So sprach Manuellsen Anfang März im Interview mit Ali Bumaye über Bushido. Jetzt wendet sich Manuellsen via Instagram erneut an seinen Kontrahenten – und das, nachdem er im August angekündigt hatte, sich aus öffentlichen Auseinandersetzungen herauszuhalten und den Ratten keine Aufmerksamkeit mehr geben zu wollen.

In den letzten Monaten war es in der Öffentlichkeit ruhig geworden, was den anhaltenden Konflikt zwischen den beiden Rappern anbelangt – bis heute. “Ich richte mein Wort direkt an dich, direkt, ohne Umwege”, so Manuellsen in seiner Instagram-Story. Obwohl er keinen Namen nennt, ist spätestens bei der neunten Story-Slide klar: Manuellsen bezieht sich auf Bushido. Denn er hat den EGJ-Rapper öffentlich sichtbar markiert. Der Grund für Manuellsens Ansage an Bushido: Angeblich soll letzterer einen Tweet geliked haben, in dem ein*e User*in sich negativ über den Erfolg “GHETTO”, so der Titel des Kollabo-Albums von Massiv und Manuellsen, geäußert haben soll. “Bushido hat die letzte Woche mehr Boxen verkauft als Massiv und Manuellsen mit ihrem neuem Release”, so der Wortlaut des Tweets. Unter den aktuell 296 “Gefällt mir”-Angaben befindet sich zu diesem Zeitpunkt tatsächlich auch ein Like von Bushidos Twitter-Account.

“Hör doch bitte auf”, fordert Manuellsen Bushido nun auf. Er wisse zwar, dass er und Bushido sich wohl niemals “lieben, mögen werden”, Manuellsen stehe seinem Kontrahenten trotzdem neutral gegenüber. “Ich sag’ es hier in aller Öffentlichkeit. […] Ich wünsch’ dir nichts Gutes und ich wünsch’ dir nichts Schlechtes. […] Wem ich was Gutes wünsche, ist der Rest deiner Familie. Inshallah mögen sie für immer gesund bleiben und dann ist das Thema auch gut, scheint Manuellsen den ewigen Konflikt beilegen zu wollen. “Aber deine jüngste Provokation, ist jetzt nix Wildes, aber ich versuch’ die Sache direkt im Keim zu ersticken, hör bitte damit auf. Lass es bitte einfach sein. Es ist auch unfair Wasiem [- so der bürgerliche Name von Rapper Massiv -] gegenüber, […] der immer eine starke Schulter war für deine Belange.” 

Manuellsen, der in jüngster Zeit immer wieder betont hatte, sich aus der Beef-Szene heraushalten zu wollen, scheint die Lust an einer öffentlichen Auseinandersetzung mit Bushido vergangen zu sein. Ich bin nicht sonderlich interessiert an einem Streit mit dir […]. Bei uns läuft super, […] wir machen unsere Musik, wir machen unsere Sachen und bitte hör auf mit deinen Provokationen.” Massiv und er hätten aus ihrem aktuellen Album “alles […] raus gepiepst, was irgendwie provokant sein soll und das ist mehr als ein guter Wille, den wir gezeigt haben.” 

“Du machst dein Ding, wir machen unser Ding”, bringt Manuellsen seine Ansage an Bushido zu Ende. Die Show soll gelaufen sein. Ich sag’ es dir hier in aller Deutlichkeit. Bitte lass es sein. […] Ich bitte dich dadrum. […] Irgendwann ist auch mal gut.” Zu guter Letzt teilt er einen Screenshot eines Nachrichtenverlaufs von Instagram, auf dem zu sehen ist, dass Bushido die von Manuellsen hochgeladene Story gesehen hat. “HMDL hat er es gesehen”, kommentiert Manuellsen den Screenshot. “Dann dürf[t]e ja Inshallah alles geklärt sein!!!”

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