In einem Interview, das Ali Bumaye gegenüber TV Strassensound gab, ging der Rapper erneut auf seine Beziehung zu Bushido ein. Wie wir bereits berichtet haben, gab es in der Vergangenheit Unstimmigkeiten zwischen den beiden. Ali Bumaye äußerte sich in dem besagten Interview erneut über die Trennung zu Bushido und dessen Label Ersguterjunge. Vor knapp einem Jahr veröffentlichte der Rapper bereits ein Video-Statement, in dem er auf die Thematik einging.

In dem Video-Statement, das am 27. September letzten Jahres auf dem YouTube-Channel von Ali Bumaye erschien, äußerte sich der Rapper ausführlich zu dem Beef mit Bushido. So sei der Grund für den Bruch eine Aussage des EGJ-Inhabers gewesen, die er gegenüber Kollegah und Farid Bang tätigte. Bushido forderte zum damaligen Zeitpunkt die beiden Rapper auf, keine Schüsse mehr in Richtung Laas abzufeuern. Dieser stand ebenfalls bei Ersguterjunge unter Vertrag. Doch anstatt den Streit persönlich zu klären, wandte er sich an die Öffentlichkeit. Damit machte Bushido sich selbst und die Artists, die bei EGJ unter Vertrag standen, zur Zielscheibe für Kollegah, Farid Bang und das Album “JBG3”. Des Weiteren äußerte sich Ali Bumaye: “Dann wollten wir zurückschlagen, musikalisch zurückschlagen. Was macht aber der Häuptling? […] klärt die Sache hinter dem Rücken von uns allen. […] Ich bekriege irgendwelche Leute für dich, damit du hinterrücks bei denen in den Arsch kriechst, damit die dich nicht dissen […] als das Album rauskam […] da haben wir so in einer Gruppe geschrieben. Und ich meinte: ‘Lass ins Studio gehen, ich werde jetzt übertreiben’ und so. Da hat er mich noch persönlich angerufen […] und meinte ‘Nein Bruder, warte, warte! Beruhige dich. Mach nicht’. Weil er Schiss hatte, […] Weil die hatten einen Deal”.

Nun äußerte sich Ali Bumaye erneut: “Alle waren loyal, außer Bushido”. Der Rapper konnte das Handeln von Bushido nicht nachvollziehen. “Warum erwähnst du die? Warum machst du das? […] Dieser eine Satz hat alles ins Rollen gebracht”. Anstatt sich via SocialMedia an die beiden zu wenden, hätte der Meinungsdiskurs auch persönlich geklärt werden können. So hätten Kollegah und Farid Bang, laut Ali Bumayes Aussage, bestimmt nicht abgestritten die Schüsse gegen Laas einzustellen, wenn man sich beispielsweise mit einem Telefonat an die beiden gewandt hätte. Farid Bang sei damals nicht schlecht auf Ali Bumaye zu sprechen gewesen: “Diese beiden haben uns nie was getan. Wenn ich Farid gesehen habe in Berlin war er immer nett zu mir […] Da kam Bushido halt mit seinem Napoleon-Syndrom und musste gegen die schiessen so […] Ich hatte nicht mal was damit zu tun. Ich wurde einfach so gedisst. Weil ich die dann auch beleidigt habe. Ich habe die beleidigt, wegen Bushido. Was soll ich denn sonst machen? Soll ich nichts machen?”. Heutzutage hätte er die Streitigkeiten mit Kollegah geklärt. Kontakt hätten die beiden Rapper jedoch nicht.

 

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