“Hab dort angerufen und gefragt, warum die Schule so transfeindlich ist”: Mit diesen Worten wandte sich Nura heute via Instagram an ihre Community. Grund für die Aussage der Rapperin: Der Fall einer Trans-Person, die noch die Schule besucht. So sei der betroffenen Person von ihrer Direktorin und dem Schulsenat untersagt worden, die Mädchentoilette und -umkleidekabine aufzusuchen. Nura schien nicht nachvollziehen zu können, warum man der Trans-Person das gleiche Recht, das ihren Mitschüler*innen zusteht, entzog. Daraufhin kontaktierte sie die Einrichtung selbst, erhielt jedoch keine Antwort von den Verantwortlichen. “[…] daraufhin hat die Dame am Telefon gesagt, sie lässt sich nicht beleidigen und hat aufgelegt”. In der Vergangenheit solidarisierte sich Nura bereits für die LGBTQ+-Community und die Gleichberechtigung aller Personen.

Auch auf das Transsexuellengesetz machte die Rapperin aufmerksam:“Das Gesetz über die Änderung von Vornamen und die Feststellung der Geschlechtszugehörigkeit in besonderen Fällen (Transsexuellengesetz – TSG) vom 10. September 1980 (BGBl. I S. 1654) bietet für diese Menschen im Rahmen der Freiwilligen Gerichtsbarkeit zwei Verfahren mit unterschiedlicher Rechtswirkung an”, so wird das Transsexuellengesetz im offiziellen Rechtsbereich des deutschen Bundesministeriums beschrieben. Um einen Antrag auf Namensänderung oder “Geschlechtszugehörigkeit” durchzusetzen, müssen sich Trans-Personen einem gerichtlichen Gutachten stellen. Insgesamt zwei Sachverständige entscheiden dann darüber, ob die Forderungen bewilligt werden oder nicht. Nura teilte einen Beitrag, der gegen das besagte Gesetz stimmt. So scheint sie zu befürworten, dass das Transsexuellengesetz außer Kraft tritt und man selbst darüber bestimmen könne, welchem Geschlecht man sich zugehörig fühlt. In der Vergangenheit setzten sich bereits die Parteien FDP, Grüne und Linke dafür ein, dass man dieses Gesetz ändere.

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