TRIGGERWARNUNG: Der folgende Text beschäftigt sich mit Vorwürfen sexualisierter Gewalt. Dieses Thema kann schwierige Gefühle und Erinnerungen, intensive Flashbacks und andere negative Reaktionen auslösen. Bitte sei achtsam, wenn das bei dir der Fall sein könnte.

Auf Yin Kalles Social Media-Accounts war es in den vergangenen Wochen still: In den letzten Monaten war ein Vorwurf gegen den Berliner Rapper laut geworden, seit diesem Zeitpunkt werden online zunehmend Rufe nach einer öffentlichen Erklärung von Yin Kalle laut. Am heutigen Montag veröffentlicht er nun via Instagram ein erstes Statement.

“Wie ihr gemerkt habt war ich in den letzten Monaten nicht mehr öffentlich aktiv. Viele von euch haben den Vorwurf, der gegen mich erhoben wurde, mitbekommen und verfolgen die aktuelle Debatte um sexualisierte Gewalt und Sexismus z.B. unter dem Hashtag #deutschrapmetoo.” Er selbst könne “als Mensch und Künstler” aus dem öffentlichen Diskurs “viel lernen”. Zum aktuell im Raum stehenden Vorwurf wolle er sich allerdings nicht konkret äußern“um alle Beteiligten zu schützen”“Ich will auch nicht verursachen, dass in irgendeine Richtung in irgendeiner Weise weiterhin Hass geschürt wird. Das schreibe ich nicht, um den Vorwurf, der gegen mich im Raum steht, tot zu schweigen, sondern weil ich mich der Auseinandersetzung mit mir selbst stelle.” 

“Das Internet ist für mich aber einfach kein gesunder Ort, um diese ganze Situation angemessene aufzuarbeiten”, erklärt Yin Kalle weiter. “Für eine angemessene Aufarbeitung habe ich als ersten Schritt Kontakt zu @miscberlin und einer Psychologin aufgenommen. Ich nehme mir weiterhin die Zeit. Passt aufeinander auf.”

 

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