Dass das Tragen einer Maske Personen des öffentlichen Lebens wohl vor allem den Vorteil einer gewissen Anonymität gibt, ist wohl auf den ersten Blick da. Wie Rapper Cro diesen Anonymitätsvorteil in der Vergangenheit genutzt hat, um seine Anwesenheit bei einer Preisverleihung vorzutäuschen, das erzählt er im MDR JUMP-Interview mit Felix Heklau.

“Das war glaub’ ich 2012, der erste ECHO jemals”, lässt Cro die Geschichte Revue passieren. Es sei ihm “aus zeitlichen Gründen” nicht möglich gewesen, selbst an der Preisverleihung teilzunehmen. “Dann haben wir einen anderen Typen geschickt, der tatsächlich auch Carlo hieß.” Dieser sei von einem Mitglied von Cros Team zu dem Event begleitet worden. “Ich war natürlich super hyped zu der Zeit, war riesengroß”, erinnert sich Cro. “Jeder wollt’ mal kurz Hände schütteln.” Sein Double habe allerdings Sprechverbot bekommen, damit die Maskerade nicht auffalle – Kommunikation mit anderen anwesenden Artists sei deshalb nicht möglich gewesen. “Sido z.B. sagt hallo und der Dude, Carlo, ich, konnte nicht antworten.” Dieses Verhalten könnte auf seine Kolleg*innen abgehoben gewirkt haben. “Ich glaub ich hab’s mir da bei vielen verkackt einfach weil, was ist das für ein Idiot, Mann, ich schüttele dem die Hand und fang mit dem Gespräch an und der redet nicht mit mir.” Diese Aktion sei nicht unbedingt ein Einzelfall gewesen, fährt Cro fort. Ich hab’ auch hier und da mal jemand anders geschickt, aber dann war das schön durchdacht und ohne dass was in die Hose gehen kann.”

Schon seit Beginn seiner musikalischen Karriere im Jahr 2012 ist die unverwechselbare Panda-Maske sein wohl größtes Markenzeichen. Auch, wenn sich der Look der Gesichtsbedeckung in den letzten Jahren ein wenig verändert hat, Cros Masken bleiben unverkennbar.

 

Artists

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.