Im Gerichtsprozess gegen Fler wurde heute das Urteil verkündet: Er sei für mehrfache Beleidigung, versuchte Nötigung, Fahren ohne Führerschein und Beihilfe zu verbotener Mitteilung aus Gerichtsverfahren schuldig gesprochen worden, berichtete n-tv. Ins Gefängnis müsse er aber nicht, eine Geldstrafe von 10.000€ und zehn Monate auf Bewährung seien dem Rapper erteilt worden.

Medienberichten zufolge handle es sich um eine zehnmonatige Bewährungsstrafe, in einem Clubhouse-Talk soll Fler aber gesagt haben, dass er für drei Jahre nicht straffällig werden dürfe, andernfalls müsse er für zehn Monate ins Gefängnis.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine höhere Strafe gefordert: Ein Jahr und zehn Monate Haft ohne Bewährung sah sie als angemessen, da bei Fler keine “positive Prognose” zu sehen sei und er sich nicht an Regeln halte. In der Vergangenheit hätten Geld- und Bewährungsstrafen ihn nicht davon abgehalten, Personen in seinem Umfeld zu beleidigen. Flers Verteidigung beschrieb ihn unter anderem als Kunstfigur, sein Verhalten gehöre zu seiner Rolle.

Nachdem Fler an einem Prozesstag vor einigen Wochen aus Wut über einen Journalisten den Gerichtssaal verlassen hatte, wurde die Verhandlung ohne ihn fortgeführt. Fler beschwerte sich häufiger über den Prozess, so schrieb er zum Beispiel im Januar: Gibt in diesem Gerichtssaal keinen fairen Prozess! […] Zum Glück ist der Richter normal im Kopf!” 

Auch zum verkündeten Urteil äußerte sich Fler bereits per Twitter: “Guten Morgen! Ich flieg jetzt in den Urlaub als freier Mann, hat nicht jeder diese Freiheit!”

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