Die Gerichtsverhandlung gegen Arafat Abou-Chaker ging heute in die nächste Runde: Es war der 27. Prozesstag und auch diesmal sagte Bushido wieder als Zeuge aus. Er habe den Angeklagten Arafat Abou-Chaker einen schlafenden Vulkan, der jederzeit ausbrechen könnte” genannt, wie die Süddeutsche Zeitung berichtete.

Bushido ist nicht nur Zeuge, sondern auch Nebenkläger im Prozess gegen Arafat Abou-Chaker. Die beiden waren früher Geschäftspartner, es sei aber zu mehreren Straftaten gegen Bushido gekommen. Abou-Chaker denke noch bis heute, dass Bushido ihm gehöre, so der 42-jährige Rapper. Er habe “sein Gesicht wiedererlangt”, indem er sich gegen Abou-Chaker stellte.

Die Auflösung der Geschäftsbeziehung durch Bushido habe Arafat Abou-Chaker nicht akzeptieren wollen und eine Zahlung in Millionenhöhe sowie 15 Jahre Beteiligung an Bushidos Musikgeschäften gefordert. Er habe den Rapper bedroht, beschimpft und im Januar 2018 in einem Büro eingesperrt und attackiert. Bushido habe mit den Tränen gekämpft, als er die Ereignisse letzte Woche vor Gericht schilderte. Auch seine Familie sei mehrfach bedroht worden. Deshalb habe er sich im Januar 2019 dazu entschieden, gegen Abou-Chaker auszusagen.

Neben Arafat Abou-Chaker wurden drei seiner Brüder mit angeklagt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Beleidigung, Freiheitsberaubung, versuchte schwere räuberische Erpressung, Nötigung und gefährliche Körperverletzung vor. Bushido und seine Familie stehen momentan unter Polizeischutz. Der nächste Prozesstermin ist am 22. März.

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