Neue Informationen im Prozess gegen Bushidos ehemaligen Geschäftspartnern Arafat Abou-Chaker: Am nun bereits 21. Verhandlungstag setzt Bushido seine Zeugenaussage fort und gibt an, dass Arafat Abou-Chaker auch andere Rapper bedroht habe.

Wie unter anderem die Berliner Zeitung berichtet, soll Bushido vor Gericht über mehrere Verträge gesprochen haben, die er mit anderen Künstlern eingegangen war. Diese Verträge mit Drittkünstlern sollen für Bushido und Arafat Abou-Chaker einer weitere essentielle Einnahmequelle gewesen sein. Wie Der Tagesspiegel berichtet, soll Bushido vor allem zu den Verträgen mit Ali Bumaye, Shindy und Lass Unltd. befragt worden sein. 2018 sei einer dieser Rapper auf Bushido zugegangen und habe ihm von Abou-Chakers angeblichen Erpressungsversuchen erzählt. Arafat Abou-Chaker habe Bushidos Vertragspartner bedroht und unberechtigt eine hohe Geldsumme von ihm gefordert. „Es waren ein oder zwei Millionen Euro, weil sich der Musiker selbstständig machen wollte“, zitiert die Berliner Zeitung Bushido in seiner Aussage am vergangenen Montag vor dem Berliner Landgericht. “Er ist zu Shindy gefahren, hat ihn bedroht und eine Millionensumme gefordert […]”, soll Bushido laut dem Tagesspiegel gesagt haben. Bei dem Vorfall zwischen seinem Vertragspartner und Arafat Abou-Chaker sei er nicht persönlich vor Ort gewesen, gibt er auf Nachfrage an. 2016 sollen Shindy und Bushido einen Vertrag abgeschlossen haben, inhaltlich habe dieser Vereinbarungen zu Musikproduktion und Vermarktung enthalten.

Seit inzwischen fünf Monaten läuft vor dem Berliner Landgericht der Prozess gegen Arafat Abou-Chaker, in dem Bushido als Nebenkläger und Zeuge auftritt. Die Anklage besagt, dass es zu Straftaten zu Bushidos Nachteil gekommen sei, nachdem er im Jahr 2017 die langjährige Geschäftsbeziehung mit Arafat Abou-Chaker beendet habe. Abou-Chaker, der dies nicht akzeptieren wollte, soll Bushido daraufhin erpresst, bedroht, beschimpft und Anfang 2018 in seinem Büro eingesperrt und körperlich attackiert haben. Beleidigung, versucht schwere räuberische Erpressung, Nötigung, Freiheitsberaubung und gefährliche Körperverletzung – das sind die Vorwürfe, die gegen Arafat Abou-Chaker im Raum stehen. Die Befragung von Bushido soll laut Medienberichten am 27. Januar fortgesetzt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

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