Wenige Stunden, nachdem sich PA Sports mit seiner “kleine[n] XXL Abrechnung am Rande” an seinen Kontrahenten Manuellsen gewendet, veröffentlicht er nun via Instagram ein weiteres Video, in dem er sich erneut zu der andauernden Auseinandersetzung äußert. Die Caption verspricht, dass es sich bei dem Video um PAs letztes Statement in diesem Zusammenhang handeln wird.

Nachdem der LIP Labelboss sich zunächst bei seiner Community für die Loyalität, den Support und die zahlreichen Reaktionen bedankt, stellt er fest, dass es sich bei seinem gestrigen “Statement inhaltlich [um einen] sehr wichtige[n] Schritt für Deutschrap” handelt: Wenn wir zulassen, dass unsere Kultur unterdrückt wird und Rapper jedes Mal einen Maulkorb verpasst bekommen, können wir uns alle direkt aufhängen gehen. Das ist nicht Sinn dieser Sache.”

Am Abend hatte Manuellsen in zwei Livestreams auf Instagram versucht, das Statement von PA Sports zu kontern. Auch darauf geht dieser im aktuellen Video ein. Er habe sich beide Videos angeschaut und empfiehlt Manuellsen, seine Aussagen in Zukunft besser zu reflektieren. Obwohl sich PA Sports in der Lage sieht, die getroffenen Äußerungen “faktisch [zu] widerlegen” und mit einem Disstrack gegen Manuellsen zu schießen, entscheidet er sich für einen anderen Weg. In sein kommendes Album “STREBEN NACH GLÜCK”, das Anfang nächsten Jahres erscheinen soll, habe er “sehr viel Schmerz, sehr viele Emotionen und sehr viel Wahrheit” gesteckt. Statt der Öffentlichkeit ein “Manuellsen-Inferno” zu liefern, wolle er sich lieber auf diese Werte fokussieren.

Schon in den vergangenen Jahren habe Manuellsen wiederholt versucht, PA Sports mit zahlreichen Provokationen aus der Reserve zu locken. Es sei ihm dieses Mal gelungen, eine Reaktion zu provozieren, da PA Sports “das für [sich] als Mann so nicht mehr stehen lassen konnte”. Einen Disstrack halte er nach seinem Statement aber nicht mehr für nötig. Es sei nicht sein Ziel, Manuellsen oder dessen Karriere zu zerstören, obwohl er einen “Aktenkoffer voller Beweise und Facts” habe, der ihm das ermöglichen würde. Diskussionen mit Manuellsen gestalten sich aus der Sicht von PA Sports immer schwierig, da dieser in seinen Augen dazu tendiere, “Fakten, Zeiten, Tatsachen” zu verdrehen.

PA Sports wendet sich in seinem neuen Statement auch ganz direkt an Manuellsen: Du hast mich gestern sehr verletzt, als dir das Telefon gereicht wurde und du vor 15.000 Zuschauern hast von der Person fernsteuern lassen, die mir gegenüber großes Unrecht im Schilde führt.” Er zeigt sich vor allem darüber schockiert, dass Manuellsen sich so von seinem Umfeld beeinflussen lasse. “Dicker, du warst mein großer Bruder, als ich dich mit 13 kennengelernt habe, du warst ein Held für mich“, findet PA Sports emotionale Worte für das zerbrochene Verhältnis der beiden ehemaligen Weggefährten.

Auch für das Zerwürfnis mit KC Rebell findet PA Sports einige Worte: “Ich bin sogar sehr traurig, wo das alles hingeführt hat”, gibt er zu.“Das Ding gegen KC fiel mir schwer, weil ich den Jungen sehr geliebt hab”. Im weiteren Verlauf reflektiert er auch sein eigenes Verhalten, wenn es zu Konfrontationen kommt. Ich bin einfach ein sehr gutherziger Mensch, ich schlucke viel, aber irgendwann eskalier’ ich […] Vielleicht wäre es in manchen Situationen besser, die direkte Konfrontation einzugehen statt einen Vulkan anzustauen”. Das ursprüngliche Video, in dem PA Sports über 30 Minuten mit Manuellsen abrechnet, hat er mittlerweile offline genommen, “als Zeichen für den Frieden. Er scheint kein Interesse daran zu haben, laufende Auseinandersetzungen weiterzuführen oder gar zu vertiefen: “Lasst uns aufhören, uns gegenseitig zu hassen”, schließt PA Sports sein Statement ab.

 

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