Stil ist Geschmacksache und Trend ist vergänglich. Erkenntnisse, die schon so manchen Modetraum zu Nichte gemacht- und somit statt in die Warenkörbe der Beletage auf direktem Wege in die Belanglosigkeit geführt haben. Egal wie gut eine Werbekampagne gedacht ist, Attribute wie “zeitlos” oder “ikonisch” muss man sich erstmal verdienen. Der legendäre PUMA Suede Sneaker hat genau das geschafft und feiert nun sein wohlverdientes Comeback.

Seit dem Launch in den 60er Jahren umgibt den Schuh eine inspirierende Geschichte aus Sport-, Lifestyle und Musikkultur und so hat er sich in Disziplinen wie Breakdancing, Basketball und Leichtathletik einen Namen für die Ewigkeit gemacht.

The Early Days

Erstmals auf der Weltbühne in Erscheinung getreten, ist der Sneaker während der olympischen Sommerspiele in Mexico City im Jahre 1968 als Tommie Smith den Schuh bei der Siegerehrung neben einem schwarzen Handschuh trug, um ein stilles Statement gegen die Verletzung von Menschenrechten abzugeben.

PUMA Suede

Tommie Smith und John Carlos bei den Olympischen Spielen 1968. (Quelle: Sneakernews)

“The Clyde”

Wenige Jahre später, Anfang der 70er Jahre, kam der SUEDE der HipHop-Kultur zumindest schon mal einen Schritt näher: Lifestyle-Ikone und All Star Point Guard der New York Knicks, Walt Frazier, wurde zum Markenbotschafter des Unternehmens. Zu Beginn der Kooperation ließ Frazier zwar noch verlauten, dass er den damaligen SUEDE nichtmal für Geld auf dem Platz tragen würde, dem Ruf nach mehr Flexibilität kam das Unternehmen allerdings umgehend nach und so entstand mit dem “The Clyde” eine brandneue Version des klassischen SUEDE. Der Titel des Schuhs orientierte sich hier an dem Spitznamen von Walt Frazier, der dem Gangster-Drama “Bonnie & Clyde” entsprungen war.

PUMA Suede

Walt Frazier for PUMA (Quelle: Courtesy of PUMA Archive)

Dadurch, dass Frazier auch neben dem Platz immer wieder durch seinen Ruf als Lebemann in Erscheinung getreten ist, fanden die PUMA Sneaker nicht nur ihren Weg auf die Basketballplätze der USA, sondern auch in die Straßen, Bars und Clubs des Landes. Wer in der Szene etwas auf sich hielt, rockte den SUEDE und so war auch der direkte Marsch ins Herz der Breakdance Szene nicht mehr zu stoppen.

The Bronx

Dass die New Yorker Bronx einen maßgeblichen Beitrag in der Entstehungsgeschichte der HipHop-Kultur geleistet hat, muss man hier vermutlich niemandem mehr erklären. Als DJ Kool Herc 1973 Breakbeats von Disco-Songs loopt, cuttet und zu neuen Songs verarbeitet wird der SUEDE zum Zeitzeugen des Aufstiegs der Breakdance. Allen voran sind es die New York City Breakers und die Rock Steady Crew, die den Sneaker mit der Raubkatze zum Objekt der Begierde werden lassen. Durch die dicke Sohle und den hervorragenden Grip wurde der Schuh zur Geheimwaffe auf dem Dancefloor. Spätestens zu diesem Zeitpunkt entwickelte sich der SUEDE zu einem zeitlosen Klassiker, der wie kein Zweiter Old und New School miteinander verbindet.

PUMA SUEDE Classic XXI

Jedes Jahrzehnt des SUEDES  hat seine Helden aus Musik, Sport und Straßenkultur: Während es damals Gesichter wie Tommie Smith oder Walt Frazier waren, sind es heute nationale und internationale Künstler wie Meek Mill, Dardan & Hava, die die Werte der Brand und dieses legendären Schuhs verkörpern.

Rund um den Relaunch dieses klassischen Styles veröffentlichte PUMA den SUEDE Classic XXI  weltweit am 4. November 2020. Der Puma SUEDE erscheint in verschiedenen Farben, mit Wildleder Upper, dem ikonischen PUMA Formstrip an der Seite, sowie gewebtem PUMA Label auf der Zunge. Wer sich den neuen Drop nicht entgehen lassen will, schaut am Besten direkt bei unseren Kollegen von SNIPES vorbei. Viel Spaß beim Shoppen!

Puma Suede

 

 

 

 

 

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