Das New Yorker Label Def Jam, das 1984 von Rick Rubin und Russel Simmons gegründet wurde, hatte um die 2000er im Ami-Rap einige Hochkaräter wie RihannaRick Ross und Kanye West unter Vertrag und konnte damit zu einem der erfolgreichsten Rap-Labels aufsteigen. Zwischen den Jahren 2004 und 2007 war außerdem kein Geringerer als Hova Geschäftsführer des Musik-Labels. Nachdem um die 2000er Wende auch deutscher Rap immer kommerzieller wurde, kam es zwischen Universal und Def Jam zu einem Deal für den deutschen Markt. Der ehemalige Manager der Fantastischen Vier, Andreas Läsker, wurde daraufhin der Chef von Def Jam Germany.

Allerdings scheiterte der deutsche Ableger relativ schnell und konnte damals keine richtig relevanten Rapper für sich gewinnen. Einzig Konkret Finn und die Spezializtz waren vielversprechende Signings, die das Label damals allerdings auch nicht retten konnten. Jetzt fast 20 Jahre später scheint es so, als gäbe es ein Comeback für Def Jam Germany. In einem Instagram-Post kündigt DJ Desue einen neuen Track von Bozza an. Im Trailer ist das Logo von Def Jam Germany zu sehen. Scheint also so, als sei Bozza das erste offizielle Signing nach dem ersten gescheiterten Versuch in den 00er Jahren.

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