Playlisten-Rassismus, wenn du anders bist dann bist du raus (Modus Mio)“, rappt LGoony in “Allein gegen Alle” und äußert damit eine oft zu hörende Kritik aus der Musikbranche an Spotify und weitere Streamingdienste. Mit Playlisten die von Mitarbeitern der Marken zusammengestellt werden, fühlen sich Künstler, die mit ihrem Sound nicht in die Trends passen benachteiligt. Allerdings sollte man den Playlisten auch zugute halten, dass viele Musiker durch große Playlisten eine sehr viel größere Hörerschaft erreichen können, als vor den Zeiten von Playlisten. Eine davon und zwar die größte Hip-Hop Playliste von Spotify “RapCaviar” feiert heute fünfjährigen Geburtstag. In den letzten fünf Jahren waren dort schon einige große Künstler, wie Migos, Lil Uzi Vert, Rae Sremmurd oder Roddy Ricch vertreten und konnten so ihre Reichweite weltweit vergrößern. Carl Chery, Spotifys Creative Director of Urban Music, sagt dazu:  “It’s been amazing to be able to support so many artists that have helped make hip-hop one of the most exciting genres in music and we look forward to seeing RapCaviar continue to push the culture forward and be THE destination for hip-hop discovery for many more years to come.

RapCaviar

Um den Einfluss ihrer Playliste zu unterstreichen, veröffentlichte der schwedische Streamingdienst genauere Statistiken zur “RapCaviar“-Liste. Insgesamt soll die Playliste über 7 Milliarden Streams zählen, Platz eins der weiblichen Artists in der Playliste belegt Cardi B, bei den männlichen Artists ist, wie sollte es anders sein, Erfolgsrapper Drake.

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