Trotz aktueller Corona-Krise würde die Berliner Gruppierung Culcha Candela gerne sofort wieder Gigs vor ihren Fans spielen. “Da lohnt sich für uns als Band schon fast die Ansteckung, damit der Wahnsinn vorbei ist und wir wieder normal leben können. Über die Straße gehen ist gefährlicher.“, schrieben die Berliner auf Twitter. Verständnis konnte für diese Aussagen nicht wirklich jemand aufbringen. Ganz im Gegenteil scheint sich aktuell ganz Twitter gegen Culcha Candela zu stellen.

Die Corona-Krise wütet weiter über den gesamten Planeten und besonders freischaffende Künstler sind besonders schwer von der Situation betroffen. Allerdings versuchen die meisten Künstler die Maßnahmen weiter zu unterstützen, damit dieser Wahnsinn bald ein Ende hat. Unter anderem sprach Capital Bra zu seinen Fans und bat sie darum sich an die Regeln zu halten, Shindy hielt auf YouTube zusammen mit dem Bürgermeister von Bietigheim-Bissingen eine Ansprache zu Ostern und Ufo361 ändert kurzerhand seinen Slogan “Stay High” zu “Stay Home” um und macht auf diesem Weg auf die Bitten der Regierung aufmerksam.

Culcha Candela scheint von diesen Bitten und Regeln der Bundesregierung nicht besonders viel zu halten. Nachdem sie auf Twitter mit kuriosen Aussagen bezüglich der Beschränkungen vorpreschten, kam eine große Welle an gegenteiligen Meinungen zurück. Dass die Ansteckung mit Covid-19 besonders für Personen der Risikogruppe lebensgefährlich sein könnte, scheint den Musikern nicht besonders wichtig zu sein. Konzerte würden sie trotzdem gerne spielen wollen und man könne ja etwas umsichtiger sein, dann würde auch nichts passieren: “Diese Menschen sollten geschützt werden. Wie zu jeder Zeit! Wenn du ihnen aber nicht direkt ins Gesicht spuckst, kann kaum was passieren.”.

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