Dass das N-Wort von Weißen nicht verwendet werden darf, sollte eigentlich jedem klar sein. Leider gibt es immer wieder Fälle, in denen genau das passiert. Danach gibt es berechtigterweise, großteils einen Shitstorm. Beispielsweise hat Favorite das Wort zuletzt sehr häufig, in seinem neuen Track “Lamm” verwendet. In den Augen der HipHop-Kultur ist das ein absolutes No-Go.

Diese Thematik greift Nura jetzt in ihrer Instagram-Story auf. Sie stellt in einem Statement erneut klar, dass sie es nicht okay findet, wenn irgendjemand das Wort verwendet und dass sie selber ganz sicher niemandem die Erlaubnis dazu gegeben hätte. Für Rapper und Rapperinnen, die das Wort trotzdem verwenden, sei sie nicht verantwortlich und wenn diese nicht checken würden, dass das Wort andere Verletzen kann, dann sein diese anderen Rapper und Rapperinnen ignorant. Sie selber würde das Wort auch nicht verwenden und würde Rücksicht auf diejenigen nehmen, die sich verständlicherweise von dem Wort angegriffen fühlen.

Allgemein setzt sich Nura immer wieder gegen Ungerechtigkeiten ein. 2016 machte die Künstlerin aus Berlin beispielsweise mit ihrem Track “Ich bin schwarz” auf ironischer Grundlage auf Rassismus aufmerksam. Das Video zum Track startet mit dem Text: “In den folgenden Szenen sind verschiedene schwarze Menschen zu sehen. Nazis und anderen Sympathisanten von rechtspopulistischen Parteien wird deshalb dringend davon abgeraten sich dieses Video anzuschauen.“. Im weiteren Verlauf des Videos zählt sie alle möglichen Vorurteile auf versucht auf diesem Weg klarzustellen, dass Rassismus besonders in der Welt des HipHop nicht geduldet wird. Wie sie ebenfalls in ihrem Instagram-Statement sagt, hätte sie damit nicht ausdrücken wollen, dass es für sie in Ordnung sei die N-Bombe zu droppen oder sonstige Vorurteile als reale Fakten anzusehen.

N-Wort

Neben ihrem Engagement gegen Rassismus unterstütze Nura zuletzt auch die Organisation Seawatch, die mit Seenotrettungen auf dem Mittelmeer einen guten Zweck verfolgt. In der Weihnachtszeit verloste die Künstlerin dafür ihr Freundebuch, in welches sie viele Stars wie beispielsweise Nico K.I.Z oder Remoe eintragen lassen hat. Der Erlös kam der NGO Seawatch zu Gute.

Schaut euch hier Nuras Statement an:

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