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Eko schmiedet wieder Straßenrappläne, die Presse umjubelt die Indie-Raplabels und Selfmade schreibt mit seinem Geldsegen Geschichte: Mit Blick auf den aktuellen Tatbestand in der Welt des Deutschrap rekapitulieren wir zum Ausklang der Woche an guter alter Stelle noch einmal die wichtigsten Ereignisse der letzten Tage und lassen die ein oder andere kurzweilige Fußnote Revue passieren.

Werte Damen und Herren, kommen wir unmittelbar zu den wichtigsten Begebenheiten ohne uns lange mit der Vorrede aufzuhalten: sido ist diese Woche mit „Bilder im Kopf“ Gold gegangen. Nach „Der Himmel soll warten“ ist es seine zweite Auszeichnung mit dem Edelmetall. Die größere Sensation innerhalb der Siegerrehrungen ist wohl zweifellos der höchste Erfolg der breitgebauten Sonnenbank-Twins Kollegah und Farid Bang mit ihrer Jung Brutal Gutaussehend Fortsetzung. JBG 2 gelang es nicht nur das auf CD gepresste, gutvermarktete Exkret einer nicht tot zu kriegenden Schlagerikone zu entthronen, sondern ebenfalls in der Schweiz und in 〓sterreich von null an die Spitze der Charts aufzusteigen. Nebenbei erwähntem Sugardaddy sind derweil weder nennenswerte Reaktionen auf ihre Herausforderung zu entlocken, noch lässt er sich davon abhalten, sich weiterhin in die Nähe im Saft stehender Musiker zu rücken und die Scheiße fett zu rocken.

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Aus unerfindlichen Gründen beschleicht einen beim folgenden Beitrag ebenfalls das Gefühl, dass man es mit den Atzen zu tun hat oder wahlweise den Krawallanten von Deichkind. Allerdings haben wir hier das Vergnügen mit dem Hamburger Tausendsassa Das Bo, der uns nach seiner Karriere als Casting-Juror und Werbestar nun mit der Hängergäng und erlesenen Techno Beats beglückt:

Allem Zynismus zum Trotz erwärmt es doch die Herzen, dass sich dahingegen alle zum Team zählen dürfen, wenn es Erfolge zu verbuchen gibt. Da ist auch der einsame Regent Bushido keine Ausnahme und definiert die Verbindung zur Düsseldorfer Konkurrenz ganz einleuchtend über den Grenzen sprengenden, familiären Ǔberbau „Rap“.

Sein Carlo Cokxxx Nutten-Gefährte Fler musste sich in der Zwischenzeit fernab des Trubels um seine gerichtlichen Termine kümmern. Vorrang hat allerdings die pompös aufgefahrene Promotion der am 5. April erscheinenden „Blaues Blut“-LP:

Anders als im Falle Nicones und Sentence‘, konnte der Maskulin-Chef einer Haftstrafe entgehen und muss sich nun aufgrund einer Falschaussage drei Jahre lang an vorgegebene Bewährungsauflagen halten, die zu seinem Glück jedoch nicht mit Albenrelease- und Tourplänen kollidieren. Da man jedoch nicht vorsichtig genug sein kann, und auf Baba Saad mit seiner unstetigen Gemütsverfassung ebenfalls kein Verlass ist, erkennt Eko die Lage und eilt herbei, um sich offenbar als sicheren Sidekick für die CCN-Folge anzubieten. Solange dieses Vorhaben noch nicht spruchreif genug ist, beschäftigt sich Eko in der verbleibenden Zeit mit den wichtigen Themen der nationalen Tagespolitik:

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Pferdedöner hin oder her, nachdem man das Skandalthema zu Genüge ausgeschlachtet hat, entschieden sich der Stern und Anhang dem Phänomen der Indielabels im Hip Hop nachzugehen. Allen voran stapelten sich
die Berichte über das „Lehrstück über den Triumph wider die stereotypen Mechanismen der Majorlabel“, wie JBG 2 im Spiegel beschrieben wird.

Darauf folgte nun ein Artikel im Stern mit dem Nebentitel „Die Macher von Cro“. Dabei meldete sich der Geschäftsführer der Popakademie zu Wort, um Chimperators Marketingwege über dieses sogenannte Internet zu loben. Außerdem sei der Fall Chimperator in der deutschen Independent-Label-Szene bisher einmalig, wie ein Sprecher des Verbandes unabhängiger Musikunternehmen erkannt haben will. Deshalb wird im Hause des Labels auch keine Zeit vergeudet und die Einflussspanne SAMs international erweitert. Die Freude ist ganz seinerseits:

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