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DCVDNS ist ein Phänomen. Spätestens seit seinem Debüt-Album “Brille” scheint so ziemlich jeder in der deutschen Rapszene eine detaillierte Meinung zu dem frechen Saarländer mit dem roten Lacoste-Pullunder zu haben. Die Einen feiern seinen abseitigen Humor und seine nicht abstreitbaren Mic-Skills, die Anderen machen sich die Mühe in Interviews zu betonen, für wie unlustig sie den maskierten Mercedesfahrer eigentlich halten und was das denn bitteschön noch mit Rap zu tun habe.

Wiedermal zeigt sich allerdings, dass die gepflegte Polarisation nicht das Schlechteste ist, um als Newcomer gehört zu werden. So schaffte DCVDNS mit “Brille” den Einstieg in die Top 100 der Album-Charts und konnte dieses Jahr seinen ersten Auftitt auf dem Splash! feiern. Für den Rest des Jahres sind darüber hinaus Touren mit den Selfmade-Künstlern 257ers und Genetikk sowie den Atzen und Kool Savas geplant.

Für 16bars.de fand Pimp Yannik dennoch die Zeit, die zehn Tracks zusammenzustellen, die den größten Einfluss auf sein heutiges musikalische Schaffen hatten:


Bone Thugs-N-Harmony – Down 71 (The Getaway)

DCVDNS: “Eigentlich könnte man die ersten beiden Alben von denen fast komplett hier präsentieren, mach ich aber nicht weil die nachfolgenden Alben so Scheiße waren und weil es mehr als 10 songs wären…”


Bone Thugs-N-Harmony – Creepin On Ah Come Up (ab 4:49 min)

“Dieses Lied hab ich für mein nächstes Album gebitet.”


Brotha Lynch Hung – Rest In Piss

“Auch hier ist das ganze Album der Endgegner des vorletzten Levels, vielleicht sogar des allerletzten Levels. Was ich damit sagen will ist, dass diese CD die vielleicht beste jemals an der Westcoast erschienenene ist.”


Fo’ Clips – Be Thankful

“Die besten Rapper sterben bevor sie anfangen schlechte Musik zu machen, R.I.P!”

“P.s.: Alles was noch tiefer in den Untergrund geht, ist für eure Ohren nicht bestimmt.”


Helge Schneider – Wurstfachverkäuferin

“Grüße auch an Ercandize.”


Eazy-E feat. Dresta & BG Knocc Out – Real Muthaphukkin G’s

“Guckt mal wie süß der kleine BG Knocc Out mit seinen Cherry Curls vor seinem 10-jährigen Knastaufenthalt war und achtet nebenbei auf seinen Einstieg.”


Nate Dogg – Somebody Like Me

“Mach lauter, lauter, noch lauter! Wäre ich DJ in einer Disko, würde ich nur dieses Lied laufen lassen.”

“P.s.: So einen Sänger wird es in Deutschland niemals geben, R.I.P!”


Tommy Wright III – Killaz By My Side

Memphis Massacre hab ich euch ebenfalls vorenthalten.”


Snoop Doggy Dogg – Who Am I (What’s My Name)

“Auch da hätte ich fast jedes Lied der CD wählen können. Komischerweise erkennen hier sogar die Toys, dass dieses Album gut ist. Vielleicht glauben sie aber auch mal wieder nur den Medien!?”


Frank Zappa – Bobby Brown

“Bester Disstrack, vielleicht sogar der Erste!?”

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