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Slim The Mobster, seines Zeichen neuester Protege des Altmeisters Dr. Dre und Neffe des originalen Freeway Ricky Ross, hat vor ein paar Tagen eine Aussage getätigt, die auf 50 Cents eigentliche Königsdisziplin, den Street Tracks, anspielt:

“50 got a lot of money and he kind of forgot what it was to make a street record. I?m not saying that to talk shit about him, but when you get money – even Dre – it?s hard to talk about being broke when you?ve got money,? he said. ?Don?t expect me to rap about being broke when you?ve got money.”

Der Mobster bezieht sich mit seiner Aussage auf die interessante Frage, ob ein Multi Millionär wie 50 Cent noch ehrliche und inspirierende Songs über das Leben als klammer Hustler in den dunklen Gegenden der Großstadt aufnehmen kann. Fiddy wiederum hat natürlich prompt bezüglich dieser Majestätsbeleidigung bei seinem persönlichen Schoßhund DJ Whoo Kid Stellung bezogen:

“I just seen a clip online of one of the artists saying something crazy,” he continued, speaking about Slim. “Yeah. I can’t remember the guy’s name. He said something. It’s one of Dre’s new artists. He said something but I don’t know where it comes from so I’ll have a conversation with Dre before I jump the gun.”

Die Tatsache, dass Fiddy einen Slim The Mobster nicht kennt, ist an sich keine schlimme Sache. Spannend ist aber, wie sich das Verhältnis zwischen 50 Cent und Dr. Dre entwickeln wird. Über die Freundschaft der Beiden wird ja bereits spekuliert und angeblich war der West Coast Veteran alles andere als erfreut über die Tatsache, dass 50 als Konkurrent in das Headphones Business eingestiegen ist. Noch gibt sich Curtis jedenfalls entspannt und sucht das klärende Gespräch mit dem Producer. Wie man sich allerdings bei einem 50 Cent gut vorstellen kann, wird er angesichs solcher Aussagen eines Dre Künstlers sicherlich innerlich vor Wut kochen.


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Canibus ist schon ein verwirrtes Würstchen. Trotz unbestrittener lyrischer Fähigkeiten hat der Rapper den Sprung in die Topriege verpasst und fristet seit einigen Jahren sein Dasein im musikalischen Untergrund. Dies allein ist ja auch nicht weiter schlimm, aber Canibus scheint mittlerweile einiges an Frustration aufgebaut zu haben: in schöner Regelmäßigkeit disst er Rapper Kollegen, die ihn verkaufstechnisch, und was die Relevanz anbelangt, schon meilenweit überholt haben. So hatte vor einiger Zeit mal wieder Eminem gedisst, was ihm aber natürlich nicht viel gebracht hat. Nun hat sich Canibus mit dem Roc Nation Künstler J. Cole ein neues Opfer gesucht und ihm einen Disstrack gewidmet. Der Hintergrund zum Disstrack ist dabei sehr amüsant: J. Cole hat nicht etwas Canibus gedisst, oder ihn schief angeguckt, nein er hat sich als Canibus Fan geoutet und ihn als einer seiner favourite Rappers of all time aufgelistet. Für Canibus selber ist dies ein Grund sich den Frischling in einem Track vorzunehmen, denn J. Cole hat ihn nicht auf die richtige Art und Weise respektiert. Anstatt neue Canibus Tracks zu spielen, für die Canibus Geld kriegen würde, hat der Naseweiß einfach alte Canibus Songs gewünscht, für die dann das verhasste Major Label die Moneten einstreicht. Dies jedenfalls ließ Canibus in einem Statement verlauten:

“Cole might say he does this to pay homage, but in reality, by him playing my older material owned by my former label dating back to 1998, subsequently overlooking my current works and contributions which directly benefit me now, he is treating me less like an artist that has, and continues to contribute, influence, and inspire an even younger generation of MC?s coming up, and more like an artist that has physically passed on already(i.e. Tupac, B.I.G., Big L, Heavy D, Eyeda [sic]): you get the point I?m trying to make,” he wrote. “I can?t help but to think that he is not nearly as sincere or genuine as he would like real hip hop heads to think he is because he speaks about me like I am dead. What he is doing is underhanded and disingenuous and whether it is his idea or not, I don?t agree with his tactic and I have something to say about it.”

Grund genug also für Rip The Jacker ins Studio zu gehen und den Diss Track ‘J. Clone’ zu recorden:

Canibus – J. Clone

Kaum zwei Tage später aber ist Canibus wieder zur Vernunft gekommen und hat sich bei J. Cole entschuldigt. Insgesamt eine ziemlich peinliche Vorstellung des Veterans:

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