Wie der Spiegel berichtet, soll die Berliner Staatsanwaltschaft Anklage gegen mehrere Mitglieder des Abou-Chaker Clans erhoben haben: Konkret soll sie sich gegen Arafat, Yasser, Nasser und Rommel Abou-Chaker richten. Die Informationen stammen laut Spiegel aus Justizkreisen.

Bei der Anklage der Brüder handele es sich um eine Mehrzahl von Straftaten, die überwiegend mit Arafats früherem Geschäftspartner Bushido zusammen hängen sollen.

Nach jahrelanger Zusammenarbeit hatten sich die Beiden im letzten Jahr getrennt. Seitdem landete der Streit der ehemaligen Partner immer wieder vor Gericht.
Ging es Anfangs noch um Geld, drehten sich die Prozesse mehr und mehr um die gefährdete Sicherheit Bushidos und dessen Familie. Anfang des Jahres wurde Arafat bei einem Prozess in Berlin festgenommen. Damals wurde er, aufgrund fehlender Haftgründe aber kurze Zeit später wieder freigelassen.

Mutmaßlicher Haupttäter der jetzigen Anklage ist laut Spiegelinformationen ebenfalls Arafat Abou-Chaker. Die Anklage bezieht sich unter anderem auf den Verdacht der versuchten schweren räuberischen Erpressung, der Freiheitsberaubung, der gefährlichen Körperverletzung und der Beleidigung.

Nasser und Rommel sind lediglich wegen Beihilfe angeklagt. Yasser Abou-Chaker hingegen soll seine eigenen Kinder, gegen den Willen der Mutter aus Dänemark entführt haben. Seine Anklage bezieht sich deshalb strafrechtlich auf den Verdacht der Entziehung Minderjähriger.

Eine Stellungnahme zu den Tatvorwürfen von Seiten der Angeklagten blieb bis jetzt aus. Auch von den mutmaßlichen Opfern rund um Bushido und seiner Familie gibt es bis jetzt keine Äußerung zur Anklage.

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