Die Verhandlungen im Fall A$AP Rocky, mit bürgerlichem Namen Rakim Mayers, haben ein Ende. Das schwedische Amtsgericht in Stockholm hat heute das Urteil über den 30 jährigen Rapper aus New York und seine beiden Freunde gesprochen. Dabei haben die sich mittlerweile wieder in den USA befindenden Männer allen Grund zur Freude: Trotz der von der Staatsanwaltschaft geforderten 6 Monate Gefängnisstrafe, aufgrund einer im Raum stehenden schweren Körperverletzung an dem 19 jährigen Mustafa Jafari, bleiben Rocky und seine Freunde weiterhin in Freiheit. Somit kommt es nur zu einer Schadensersatzzahlung über 12.500 SEK, was umgerechnet etwa 1.250 € entspricht. Diese Summe teilen sich die Verurteilten durch drei, somit sollte die Summe einen A$AP Rocky eher wenig interessieren. Darüber hinaus müssen sie für die Anwaltskosten des Opfers aufkommen, die sich über 201 526 SEK belaufen. Da hierbei allerdings die finanziellen Umstände der beiden Freunde von Rocky berücksichtigt werden, müssen sie nur für 40 % des Gesamtbetrags blechen, womit wir bei umgerechnet etwa 8500 € landen. Man kann davon ausgehen, dass die Jungs an einem durchschnittlichen Club-Abend mehr Geld auf den Kopf hauen, als das.

Trotz des vergleichsweise milden Urteils, gibt sein schwedischer Anwalt, Slobodan Jovicic, bekannt, dass Rocky von dem Urteil unglaublich enttäuscht ist. Was Rocky hingegen durchaus weh tun sollte, sind die Einnahmen, die ihm durch seinen Gefängnis-Aufenthalt in Stockholm durch die Lappen gegangen sind. Diese wurden auf ca. 2 Millionen Dollar geschätzt. Im Falle eines Freispruchs, hätte er einen Anspruch auf Rückerstattung gehabt. Wie es jetzt aussieht, sorgt die Verurteilung allerdings dafür, dass er davon wohl keinen Cent wieder sieht.

Trotz des vergleichsweise milden Urteils, gibt sein schwedischer Anwalt, Slobodan Jovicic, bekannt, dass Rocky von dem Urteil unglaublich enttäuscht ist. Zumal zum jetzigen Stand noch nicht final geklärt ist, ob die Verteidigung das Urteil anfechten wird.

 

 

 

 

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