Letzte Nacht wurden im Staples Center in Los Angeles zum 61. Mal die Grammy Awards verliehen. In mehr als 80 Kategorien wurden Preise an die vermeintlich größten Musiker unserer Zeit verliehen. Unter den Nominierten waren in diesem Jahr natürlich die üblichen Verdächtigen wie Drake, Jay-Z und Kendrick Lamar zu finden. Für besonderes Aufsehen sorgten in diesem Jahr allerdings andere.

Da bei der letzten Verleihung lediglich ein Award an eine Solo-Künstlerin verliehen wurde, beherrschten in diesem Jahr vor allem die Frauen das Geschehen. Highlight dabei war die Performance von Alicia Keys die an der Seite von Lady Gaga, Jada Pinkett Smith, Michelle Obama und Jennifer Lopez performte. Dazu passend wurde mit Cardi B der Award für das beste Rap Album erstmals in der Historie der Verleihung an eine Frau verliehen.

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Ebenfalls ein Novum war der Sieg von Childish Gambino in der Kategorie “Bester Song“. Zum ersten Mal seit der Einführung der Verleihung wurde dieser Preis an einen Hip Hop-Künstler verliehen. Mit seinem Song “This is America” setzte er sich gegen Konkurrenten wie Drake mit “God’s Plan” (dieser wurde als bester Rap Song gekürt) oder Cardi B mit “I like it“. Darüber hinaus staubte der aus Atlanta stammende Künstler ebenfalls den Grammy für das beste Video ab.

Neben den Bühnenperformances und Verleihung war es in diesem Jahr vor allem auffällig wie viel relevante Künstler den Grammys ferngeblieben sind. Darunter auch Gewinner Childish Gambino, der seine Einladung höflich ablehnte. Auch Kendrick Lamar und Jay-Z zählten in diesem Jahr nicht zu den Gästen im Staples Center. Bereits Größen wie Beyoncé oder auch Drake haben sich in der Vergangenheit über die voreingenommene Vergabe des begehrten Awards öffentlich beschwert, da ihrer Meinung nach nicht Frauen, sondern auch Hip Hop-Künstler im Allgemeinem benachteiligt wurden.

 

Hier die Liste mit den Hip Hop-relevanten Gewinnern der Grammy Awards:

Song of the Year

“This Is America” — Donald Glover and Ludwig Goransson, songwriters (Childish Gambino)

Best Pop Vocal Album

“Sweetener” — Ariana Grande

Best R&B Performance

“Best Part” — H.E.R. featuring Daniel Caesar

Best Urban Contemporary Album

“Everything Is Love” — The Carters

Best R&B Album

“H.E.R.” — H.E.R.

Best Rap Performance

“King’s Dead” — Kendrick Lamar, Jay Rock, Future and James Blake and

“Bubblin” — Anderson .Paak

Best Rap Song

“God’s Plan” — Aubrey Graham, Daveon Jackson, Brock Korsan, Ron LaTour, Matthew Samuels and Noah Shebib, songwriters (Drake)

Best Rap Album

“Invasion of Privacy” — Cardi B

Producer of the Year, Non-Classical

Pharrell Williams

Best Music Video

“This Is America” — Childish Gambino

Best Comedy Album

“Equanimity & the Bird Revelation” — Dave Chappelle

 

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