Bei den diesjährigen BET-Awards kam es zu einem Eklat. Schuld daran ist Vic Mensa, welcher mit seinem Cypher Part ein klares Zeichen gegen häusliche Gewalt und sexuelle Übergriffe setzen wollte. Prinzipiell ein gutes Vorhaben, leider suchte sich der MC aus Chicago als Ziel gerade XXXTentacion aus. Hier findet ihr den (zensierten) Auszug aus Mensas Cypher:

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Den zensierten Teil postete DJ Akademiks auf Instagram:

 

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These the bars #vicmensa spit at the BET Awards.

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Dass XXX im Laufe seines Lebens des öfteren Probleme mit dem Gesetz hatte, dürfte den meisten bekannt sein. Der “SAD!” Künstler wurde mehrfach beschuldigt, gewalttätig gegenüber Frauen zu sein. Besonders seine Ex-Freundin Geneva Ayala soll häufig Opfer häuslicher Gewalt geworden sein.

Für viele Anwesende der BET Awards ist dies jedoch, angesichts seines kürzlichen Versterbens, als geschmacklos interpretiert worden. Insbesondere die Anwesenheit von Cleopatra Bernard, der Mutter von XXXTentacion, führte dazu, dass Vic mit seiner Nachricht auf wenig Anklang gestoßen ist. Erwähnenswert ist hierbei außerdem, dass der Ausschnitt bei der On-Air Premiere nicht zensiert war.

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Nachträglich folgte zwar ein Statement von Vic Mensa, in welchem er seine Sichtweise näher erläutert. Der Roc Nation Künstler erzählt, dass er bei der zuvor aufgenommenen Cypher nicht wusste, dass eine trauernde Mutter anwesend sein wird, welche dort ist um um ihren verstorbenen Sohn zu ehren. Des Weiteren ginge es ihm nicht darum sich selbst ins Gespräch zu bringen, vielmehr möchte er Raum für Bewusstsein schaffen.

Joe Budden hat diesbezüglich eine etwas andere Ansicht. Wer noch mehr zum Thema hören will, findet hier eine ganze Folge vom Joe Budden Podcast, welche sich ausschließlich mit dem Thema Vic und XXX beschäftigt:

 

 

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