Glam
Glam

Glam, dem einen oder anderen bekannt als Main Concept Produzent Glammerlicious, veröffentlicht am 25. Mai seine Produzenten-LP “Laceration” über 58beats. Wir sprachen mit dem Münchener u. a. über genau dieses Album, die Entwicklung der Rap-Musik und die Pläne seiner Crew.

Du bist bereits gut 20 Jahre in der Hiphop-Szene bzw. Rap-Szene
unterwegs. Was freut dich, wenn du die Entwicklung des deutschen undinternationalen Raps betrachtest, was misfällt dir besonders?

Was mich freut ist, daß Hip Hop, in welcher Fassete auch immer, ein Teil der
Gesellschaft geworden ist und es so aussieht, als würde er/es als solcher
auch bestehen bleibt.Also daß Hip-Hop nicht mehr nur als reine
Modeerscheinung auftritt sondern fast jeder Hip Hop/Rap-Musik kennt oder mal
was davon gehört hat. In den 80ern kam die Hip-Hop-Bewegung das erste mal
mit Breakdance und Graffiti nach Deutschland und Europa. Das war ne riesen
Welle, die aber, wie man weiß, leider nur ca 1 Jahr andauerte. Über Jahre
hin war es dann eine eher Underground/Urban-Sache. Das war für mich
allerdings immer das besondere daran. Man konnte sich von anderen ein wenig
abgrenzen, weil es etwas besonderes war, diese Musik zu hören, zu tanzen und
vielleicht auch zu malen, eben ein teil dieser Kultur zu sein. Niemand aus
meiner Umgebung wußte, was z.B. ein B-Boy war. Die Leute wußten nicht mal,
wie man "Tag" schreibt. Kann mich noch erinnern, wie ein paar Typen in
meiner Klasse, die dachten, sie seien die Hip-Hops überhaupt darum
gestritten haben, ob man "Take" schreibt oder "Tag". Die "Taker" haben
argumentiert, daß man die wand "nimmt", indem man sie besprüht oder
beschmiert. Interesant, oder?

Das war 87, als ich auch angefangen habe, Beats zu machen. Mit der zeit
gewann die Kultur, ob in Deutschland oder International mit Höhen und Tiefen
immer mehr an Bedeutung und mittlerweile kommt keiner mehr daran vorbei.
Über die Entwicklung im Moment kann man natürlich streiten. Vieles von dem
was im Moment als Hip Hop verkauft wird, ist nich meins. Musikalisch und
Raptechnisch oft auch nicht.

Ich habe auch das Gefühl, daß viele der Hörer der angesagten deutschen Hip
Hop Musik, gar nichts mehr von den Werten in sich tragen, weil sie diese gar
nicht erst vermittelt bekommen. Die haben völlig andere Maßstäbe, wenn sie
an diese Musik herantreten, die ich auch wahrscheinlich gar nicht
nachvollziehen kann. Da geht es anscheinend nicht mehr wirklich um Flows und
Skills und guter Rhymetechnik, sondern eher darum, wie provokant, dirty und
hart die Rapper sind und bombastisch und monumental die Instrumentale.

Das darf man jetzt natürlich auch nicht falsch verstehen. Es ist nicht so,
daß ich alles, was in diese Richtung geht schlecht finde, weil es hart und
dirty ist. Es ist einfach nicht mein Geschmack und für mich einfach oft zu
plump, sexistisch, diskriminierend und vulgär. Da steh ich nicht drauf.
Dann kommt oft noch dazu, daß mir die Musik nicht zusagt. Ich steh halt
nicht auf diese synthetischen monumental, tratra, bombastik – Instrumentale,
so wie man sie grad in Deutschland zur zeit oft hört. Da kann dann auch der
MC die größte Bombe sein. Die Stücke hör ich mir dann höchstens einmal an,
wenn es sich zufällig ergibt. Aber das ist eben schließlich Geschmackssache.

Ich persönlich habe ne gewisse Vorstellung, wie ein MC sein sollte. Die
sieht allerdings eher technisch aus. Flow, Rhymeskills, Dynamic, Witz,
Wortwahl, Originalität.
Ein Beispiel ist diese erste Feuer-über-Deutschland-Geschichte. Da hier ohne
Beats gerappt wird, hört man sofort, wer was drauf hat und wer nicht. Da
gibts n haufen Witzfiguren, aber auch ein paar richtig gute MCs, egal aus
welcher Richtung.
Jesen und sein Kollege zum Beispiel, die in meinen Augen vieles gerippt
haben mit ihrem ruffen und dreckigem Style. Wo man merkt, daß sie einfach
gute MCs sind.
Denen nehm ich auch irgendwie ab, was die da von sich geben. Oder Meckes und
Plan B, die bei ihrem Battle auf den Gewalt-Entertainment-Style fahren, aber
mit offensichtlichem Augenzwinkern und Witz. Das ist für mich Realness im
Hip Hop. Ehrlichkeit und Skills mit einem Schuß Übertreibung, der einfach
dazu gehört.
Also, solange es Qualität hat und die Sache entweder authentisch rüber
kommt, oder so verpackt ist, daß man die Ironie, fals eine dahintersteckt,
auch erkennbar ist, find ich es gut.
Was ich nicht mehr hören kann ist diese plumpe Disserei unter den MCs, die
völlig an Witz verloren hat, wie ihn früher z.B. Samy rübergebracht hat.
Dazu kommt noch diese schwarz-weiss Sichtweise der Leute.
Die Schlauen, die denken daß Hip Hop Musik so und so sein muß, damit es
"real" ist. Harte Lyrics, von der Straße usw.
Es werden Schubladen erfunden, so ist das ja bei Musik immer. Aber leider
nur zwei. Straßenrap (gut) und Studentenrap (wack), Gangster (uhh) und
Backpacker (buhh). Wenn was nicht gangster ist, ist anscheinend automatisch
student (-isch), also wack.
Ich wünschte mir, daß der allgemeine Hip-Hop-Hörer mal erkennt, daß es
Bereiche gibt, die dazwischen liegen. Allerdings hab ich das Gefühl, daß die
Leute langsam mitbekommen, daß wir mit 58Beats versuchen, etwas anders zu
machen.

In den deutschen Medien wird "Hiphop/Rap" meist noch als eine
Jugendkultur abgetan, in Amerika sieht das Ganze ein bischen anders aus,
da kann ein Jay Z auch Werbung für HP machen. Glaubst du in Deutschland
wird dieser Stempel irgendwann abgelegt?

Ich denke das kommt daher, weil in den deutschen Medien eine Seite von Hip
Hop gezeigt wird, die meiner Meinung nach hauptsächlich Jugendliche
anspricht, Erwachsene wohl eher nicht. Klar wird es dann als Jugendkultur
abgetan.
In Amerika sieht es meiner Meinung nach genau umgekehrt aus. Die Musik
spricht Erwachsene an, weil sie von Erwachsenen für Erwachsene gemacht wird
und Jugendlichen gleichermaßen.
Aber es ist auch schwer zu vergleichen. Da stecken so viele Faktoren
dahinter. Da mußt du Marketing Leute fragen. USA besteht einfach aus einem
monströsem Markt.
Ob der Stempel abgelegt wird, kann ich nicht beantworten. Das muß man
beobachten und vielleicht selber dran arbeiten. Aber das ist ja auch, was
wir versuchen. Musik zu machen, die sich Erwachsene anhören können, oder
die, die uns auch schon vor zehn Jahren gehört haben und mit uns gewachsen
sind. Allerdings ist es nicht ganz einfach an diese Leute heran zu kommen,
da zu befürchten ist, daß genau diese Hörer dem Klischee-Hip-Hop den Rücken
gekehrt haben und mit den Plattformen, die Hip-Hop-Hörer erreichen eben
nicht erreicht werden.

Am 25. Mai erscheint deine Produzenten-LP. Wie würdest du die Scheibe
beschreiben?

Es fällt mir wahnsinnig schwer, meine eigenen Sachen zu beschreiben. Da
müsstest du Leute fragen, die sich damit beschäftigen,
Produktionen/Alben/Platten/Musik zu beschreiben.
Versuchen kann ich´s dennoch. Gereift, wie ein gut eingelagerter Wein. 😉

Wieso hast du dich mit Esther für die einzige deutschsprachige
Künstlerin entschieden, deine Crew Main Concept zum Beispiel ist ja gar
nicht vertreten?

Main Concept
Main Concept

Komisch, oder? 🙂 . Das Album ist ja über 7 Jahre entstanden. Anfangs habe
ich natürlich geplant, ein Producer-Album zu machen, auf dem am liebsten
alle, mit denen ich bisher zu tun hatte, von denen ich auch wußte, daß sie
auf meine Musik stehen, mit einbinde.
Allerdings war die Resonanz bei den deutschen MCs auf meine Instrumentale
nicht so, wie ich mir das erhofft hatte. Oder, sie waren gerade in eigene
Produktionen eingebunden, so daß sie keine Zeit hatten. Dendemann hat sich
zum Beistpiel gemeldet und wir haben auch einen Track aufgenommen, bei dem
auch Nico Suave und Mayobiese als Mutter Natur dabei waren. "Jeden Tag" hieß
der Track, von dem ich auch noch einen Remix gemacht hatte, der Nico ganz
gut gefallen hatte.
Als dann aber leider sonst niemand Interesse zeigte, hab ich beschlossen,
das Album komplett english zu lassen und der Track wurde leider nie wirklich
veröffentlicht.

So wollte ich das Album dann in englisch durchziehen und habe auch bei
meiner eigenen Gruppe keine Ausnahme gemacht.
Die einzige Ausnahme, wie du das richtig erkannt hast, war Esther. Ich
denke, wenn jemand eine Stimme hat wie sie, ist es völlig egal, in welcher
Sprache das Stück gesungen ist.
Das Stück kann sich jeder anhören, egal, welcher Nationalität er angehört.
Bei Raps halt ich das für schwieriger.

Apropos Main Concept, gibt es da schon Pläne für ein neues Projekt?

Ich selber hab ein paar Ideen, die auch mit Main Concept zusammenhängen,
über die ich allerdings noch nicht sprechen möchte. Das wird
voraussichtlich nächstes Jahr passieren.
Wann es ein nächstes Main Concept Album geben wird hängt hauptsächlich von
David ab. Sobald Texte da sind, kann man auch anfangen zu produzieren.
Das klingt jetzt vielleicht ein wenig seltsam, aber wenn wir 2010 ein neues
Album herausbringen würden, wäre es ein guter Zeitpunkt, da es uns dann 20
Jahre geben würde. Schön wäre es natürlich, wenn zwischendrin auch noch ein
Album entstehen würde.

Zurück zu deinem Album: Hast du den Künstlern freie Bahn gelassen oder gab es Vorgaben von dir, wie Themen oder Aufbau?

Auf jeden Fall habe ich den Jungs und Mädels freie Bahn gelassen. Ich mein,
das sind Leute, dennen du nicht unbedingt was erzählen mußt. Die haben meine
Instrumentals bekommen und sich was ausgesucht, was sie angesprochen hat und
haben dann rausgelassen, was Ihnen dazu eingefallen ist.
Manchmal hab ich natürlich schon nochmal ein wenig nachgeholfen, wenn man
das so sagen kann. Craig G hatte sich z.B. ein ganz anderes Instro
ausgesucht, als das, was auf dem Album ist. Irgendwie dachte ich mir, daß
das nicht wirklich passen würde. Der Beat war sehr langsam, schleppend. Er
is ja eher so der Spitter und Maschinen Rapper, wenn du weißt was ich mein.
Man hört eben, daß er mit den D&D (legendäres New Yorker Musikstudio Anm. d. R.) Leuten abhing. Nachdem er die Tracks der
anderen Künstler gehört hatte, hat er sich dann aber doch noch einen anderen
Beat ausgesucht. Den Text hatte er geschrieben, nachdem wir aus so einem
versnobbten Club kamen, wo er so ein paar Möchtegern-MC-Typen begegnet ist,
die ihn ziemlich gelangweilt und genervt haben.
Ich wollte dort gar nicht erst hin. Nachträglich war ich doch froh, daß ich
mit ihm dort war.

Ihr selbst sagt über eure Labelpolitk "Features werden nicht erzwungen
oder teuer erkauft, sie sind Ergebnis gegenseitiger Sympathie und
freudiger Zusammenarbeit"
Wie kams zu der Zusammenarbeit mit Craig G und Grand Agent? Kennt ihr
euch schon länger?

Also Craig G trat ja auf der 10ten und letzten "Living Large" Jam in der
Muffathalle auf. Das hatte Michael Kuchar klar gemacht. Da wir dann mit
Craig rumhingen, hat sich die Zusammenarbeit ergeben. Natürlich hat er auch
ne Gage bekommen, aber ich denke, er hätte es nicht gemacht, wenn es ihm
nicht auch gefallen hätte. Wir haben auch zeitgleich ein Stück für das Album
von Freez aufgenommen und einen Mixtape-beitrag für DJ Scream. Craig war
ganz schön produktiv in den paar Tagen, wo er in München war.
Grand Agent hab ich im Sommer auf einem Open Air Festival in München
getroffen. Ihm habe ich einfach eine CD mit Instrumentals in die Hand
gedrückt und gesagt, er solle einfach ma rein hören. Meine E-Mail Adr. stand
auf er CD. Und er hat sich tatsächlich gemeldet.
Der Track sollte in seiner Urversion eigentlich auf ein Mixtape von GA ist
aber letztendlich doch auf "Laceration" gelandet.

Gab es eine Zusammenarbeit für das Album die besonders war, weil der
Künstler extrem lange gebraucht hat oder die Studisession sehr angenehm war?

Extrem lange braucht immer David :-). Also, die Jungs waren alle ziemlich
schnell. Aber das liegt, denke ich, daran, daß Studiozeit einfach Geld
kostet. In USA noch mehr als hier. So sind die MCs, meine ich , besser für
die Sessions vorbereitet und auch routiniert. Die meisten sind rein in die
Kabine, haben ihr ding "gelaced" und wieder raus.
Das krasseste war allerdings Craig G. Der ist rein, aufnahme, ich stop nach
der ersten strophe und er fragt mich, wieso ich gestoppt habe. "Naja, willst
du die Strophe nicht anhören?" "Ne, die war schon gut, lass die Aufnahme
einfach weiter laufen. Wenn was nicht passt, sag ich bescheid"
OK. Nochmal von vorne. Ich nehm auf, er fängt an mit Intro, 1.Strophe, ich
diesmal nicht auf stop gedrückt nach der 1ten, er macht den Refrain,
2.Strophe, 2.Refrain, 3.Strophe, Refrain, Outro. Alles in einem Zug.
Das selbe mit den Dopplerspuren, Chorus-Spuren und so weiter. Ok, ein paar
Absetzter gab es. Aber, mehr als 45 Minuten hat die Aufnahme nicht gedauert.
Craig G ist in meiner Aufnahmekabine bis heute der absolute Rekordhalter,
was die Aufnahmezeit angeht.

Wie lange brauchst du normalerweise für einen Beat, enstehen die meist
schnell und spontan oder tüfftelst du auch mal gerne studenlang an einem
Drumgerüst rum?

Der Anfang geht immer am besten. Da ist ganz plötzlich ne Idee, sei es eine
Basslinie, ein Sample, ein Sound welcher einen sofort zu etwas inspiriert,
oder auch nur ein Geräusch, welches in der SP1200 einfach cool klingt. Alles
mögliche. Oder eben auch ein Beatgerüst, welches man plötzlich im Kopf hat
und umsetzt.
Die Grundgerüste für die Beats sind also relativ schnell da.
Was zeit braucht, ist wirklich die Ausarbeitung und das Finetuning. Ich bin
jemand, der wirklich bis zur letzten Minute da sitzt und irgend welche Dinge
ändern muß.
Bei meinem Ablum war es ja so, daß ich 2006 fast alle Tracks überarbeitet
oder komplett geremixet habe. An einigen hab ich mir schon fast die Zähne
ausgebissen, weil einfach nicht das herauskommen wollte, was ich eigentlich
im Kopf hatte. Irgendwann hat es klick gemacht und es hat funktioniert.
Aber manchmal läuft es eben ganz einfach von der Hand und manchmal auch
nicht. Mein Motto, wenn man nen guten Run hat, sollte man ihn auf jeden fall
ausnutzen, auch wenn es schon halb vier in der Früh ist.

Viele Produzenten schwören ja auf bestimmte Produkte, die sie benutzen.
Was für Equiment benutzt du? Gibt bestimmte Programme oder analoge Geräte auf die du schwörst?

Zum Sequenzen der Drums benutz ich immer noch meine MPC 3000. Mit der steuer
ich so meine Old-School-Sampler an, die so um die MPC herumstehen. Wenn dann
soweit alles läuft, überspiel ich das ganze in den Rechner. Zum Aufnehmen
benutz ich Cubase. Das benutz ich , seit ich mit dem Amiga Sound gemacht
hatte. Von dem Programm bringt mich auch nichts von weg. Und ProTools kann
ich mir einfach auch nicht leisten.
Um dieses Grundgerüst bau ich dann den Rest. Ich spiele Instrumente ein,
oder packe hier und da noch ein Sample hin. Wobei ich sagen muß, daß ich
immer weniger Samples verwende. Ist sogar eher die Ausnahme geworden.

Was kannst du einem angehenden Produzenten empfehlen, dessen Budget
nicht allzu groß ist?

Da braucht man ja nichts mehr zu empfehlen. Nen fetten Rechner hat doch
mittlerweile eh fast jeder daheim herumstehen. Damit kannst du mittlerweile
alles machen, um zum beispiel ein echt gutes Demo zu erstellen.
Ein relativ gutes Micro und ein guter Wandler und es kommt nur noch drauf
an, was du daraus machst.

Wenn ich das richtig sehe, feiert ihr mit 58Beats, das Label hast auch
du mitgegründet, 2008 euer 10jähriges Jubiläum. Zeit für eine Bilanz.
Gab es sowas wie Höhe- und Tiefpunkte? Und was ist der Plan für die
nächsten 10 Jahre?

Mann, gut daß du das sagst. 2008 gibt es 58Beats ja tatsächlich 10 Jahre.
Also, Höhe- und Tiefpunkte gab es bestimmt und die wird es auch immer geben.
Ein Hochpunkt war z.B. die 12" mit Samy und DV Khrist. Die Platte haben wir
auf Vinyl 3000 mal verkauft.
Ich denke, eine Bilanz werden wir erst zum Ende diesen Jahres machen können,
wenn alle unsere Babies das Licht der welt erblickt haben 😉 . Rekless und
Minute haben ihres ja schon rausgelassen. Dann ich im Mai und dann noch
Creme Fresh. Im Herbst wollen wir alle auf Tour gehen. Danach, denk ich,
können wir ne Bilanz ziehen 🙂 . Für die Zukunft kann ich nur sagen, daß wir
weiterhin unser Ding durchziehen werden und hoffentlich noch eine Menge
guter Platten releasen werden.

Was war der Anlass damals das Label zu gründen?

Die Aufnahmen mit Problemz. Da wir 98 gerade unser Album "Genesis Exodus"
auf Deck 8 released hatten, wussten wir nicht so recht, was wir mit dem
Track mit Problemz machen sollten. So haben wir dann beschlossen, eine 12"
rauszubringen. Der name 58Beats hat sich für das Label förmlich aufgedrängt.
So fing das an.

Würdest du sagen bei euch läuft etwas prinzipiell anders als bei anderen Rap-Labels?

Kann ich gar nicht genau sagen, da wir mit anderen Rap-Labels kaum in
Kontakt stehen und somit nicht wirklich vergleichen können.

Was läuft bei Dir, außer eventuell deinem Album, zur Zeit in deinem
CD-Player?

Meine Cd läuft zur zeit gar nicht in meinem Player. Das hab ich so lange
hören müssen, da hör ich lieber was anderes 🙂 . Obwohl, die Testpressung zum
Vinyl hab ich gerne noch mal durchgehört. Wenn ich mit meiner Freundin
telefoniere hör ich aber ab und zu was von meinem Album bei ihr im
Hintergrund.
Ansonsten läuft bei mir eher der Plattenspieler mit alten Jazz und
Funkplatten. Meinen MP3 Player hab ich immer auf Zufall eingestellt. Da
läuft dann alles mögliche.

Gibt es sonst noch etwas, was du loswerden möchtest?

Ja, Werbung natürlich. Kommt alle zu unserer Releaseparty am 26.5.2007 ins
Ampere in München. Wird ne fette Party mit guten DJs, guten MCs und gutem
Vibe 🙂

Mehr Infos natürlich auf unserer Homepage 58beats.com

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