Kingdom Come
Kingdom Come

Jay Z Comeback? Wann war er denn weg?

Nachdem Jay Z 2003 seinen Rapruhestand ankündigte, hat sich im Prinzip nicht viel geändert, außer dass Jigga nicht weiter jedes Jahr ein Soloalbum veröffentlichte. Stattdessen aber ein weiteres Album mit R. Kelly und das Projekt mit Linkin Park. Desweiteren war Jay Feature auf Alben von Beyoncé Knowles, Rick Ross, Bun B, Kanye West, Beanie Sigel und Memphis Bleek.
Jetzt, 3 Jahre später, ist Jay Z offiziell zurück im “Game” und veröffentlicht deswegen am 21.11 sein neuntes Soloalbum: Kingdom Come. 16bars.de hat es “durchgehört”.

The Prelude (Produziert von B-Money)

Der Opening Song erinnert an Jigga’s Track ?Dear Summer? auf dem letzten Memphis Bleek Album: Ein guter Start.

Oh My God (Produziert von Just Blaze)

Das Genya Ravan Sample geht gut nach Vorne. Eine typische Just Blaze Produktion.

Kingdom Come (Produziert von Just Blaze)

Dicker Beat, der demensprechend von Sir Carter berappt wurde.

Show Me What You Got (Produziert von Just Blaze)

Die erste Single, u.a. mit Sample von Public Enemy‘s ?Show Em What You Got? aus dem Jahre 1988. Der Beat wird besser je öfter man ihn hört, kann aber auf Dauer anstrengend werden. Leider haben Lil Wayne und The Game den Track schon auf Mixtapes ?gecovert? und sind besser als Hova über den Beat gegangen.

Lost One featuring Chrisette Michele (Produziert von Dr. Dre & Mark Batson)

Wird als zweite Single gehandelt. Nicht wirlich der typische Dre Sound. Trotzdem nett.

Do U Wanna Ride featuring John Legend (produziert von Kanye West)

Kanye West on the beat. John Legend singt die Hook. Sehr gemütlicher Track.

Dr. Dre
Dr. Dre

30 Something (produziert von Dr. Dre)

Eine Art Rechtfertigung für ein Comeback in seinem Alter “30’s the new 20 nigga, I’m on fire still – These young boys is like a fire drills” Auch wenn der Def Jam CEO stramm auf die 40 zugeht, schöner Kopfnicker, schlichte Produktion mit typischen Dre Elementen.

I Made It (produziert von DJ Khalil)

DJ Khalil ist bekannt als Teil von Self Scientific und wird mittlerweile mit Aftermath in Verbindung gebracht. Der Beat vermittlelt das Gefühl einer Kanye West Produktion. Ebenfalls ein schöner Kopfnicker.

Anything featuring Usher & Pharrell Williams (produziert von The Neptunes)

Im Vorfeld von ?Kingdom Come? wurde u.a. auch T.I. als eventuelles Feature auf dem Album angekündigt, damit wäre Jigga sicher besser gefahren als mit Usher und einem mittelmäßigen Neptunes Beat.

Hollywood featuring Beyoncé Knowles (produziert von Syience)

Das obligatorische Beyoncé Feature. Nix besonderes, jedoch geringfügig besser als ?Deja Vue?.

Trouble (produziert von Dr. Dre & Mark Batson)

Der Beat ähnelt dem ?Outta Control? Track von Mobb Deep und 50 Cent, der ebenfalls vom Afthermath Chef produziert wurde. Trotzdem und vielleicht auch deswegen eine geiles Ding.

Swizz Beatz
Swizz Beatz

Dig A Hole featuring Sterling Simms (Swizz Beatz)

Gehört sicher zu den besten Tracks auf dem Album, der Beat von Swizz Beatz wieder mal eine Bombe. Cam’ron wird?s nicht freuen, dem ist nämlich die eine oder andere Zeile auf dem Joint gewidmet.

Minority Report featuring Ne-Yo (produziert von Dr. Dre)

Politischer Track, in dem Jigga u.a. die Katastrophe in New Orleans und den Krieg in Irak aufarbeitet. Beat und Hook von RnB-Sternchen Ne-Yo passen.

Chris Martin
Chris Martin

Beach Chair featuring Chris Martin (produziert von Chris Martin & Rick Simpson)

Nachdem Shawn Carter schon mit Lenny Kravitz, Rick Rubin und Linkin Park Ausflüge in Richtung Rock gewagt hat, verwundert es keinen, dass diese Kollabo zustande gekommen ist.
Das Endprodukt gehört wohl zu dem mit am meisten Spannung erwarteten Track auf dem Album, da Coldplay Frontman Chris Martin nicht mit jedem zusammen arbeitet. Sehr gewöhungsbedürftige Produktion. Wird jedoch seine Fans finden.

Fazit: Zeitgemäßes, solides Album mit Hoch- und Tiefpunkten. Kommt jedoch nicht an Vorgänger wie Blueprint und Reasonable Doubt ran. Sollte trotzdem in keinem Regal fehlen, da Jigga es durchaus schafft mit neuem Sound zu überzeugen. Insgesamt ein relativ gelungenes “Comeback”.

Bewertung: 4 von 6
Bewertung: 4 von 6

Gehört von: (PS)

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