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Review: Olli Banjo & Jonesmann - 4 Fäuste Für Ein HallelujaDurchgehört: Deutsch - 11.03.2009
Am 27. Februar veröffentlichten Olli Banjo und Jonesmann das lang erwartete Kollabo-Album „Vier Fäuste für ein Halleluja“. Wie im gleichnamigen Film geht es auf diesem Album ebenfalls rasant und schlagartig zu, jedoch nicht auf eine nonverbale Weise. Dieses Album ist auch kein Banjo-typisches Brett und kein Jonesmann-typisches R´n´B Gezwitscher, sondern ein perfekt abgestimmtes und harmonierendes Kollabo-Album. Es gab in der Vergangenheit viele Künstler, die ein gemeinsames Projekt veröffentlicht haben, doch waren nicht immer qualitative Meisterstücke das Resultat der vermeintlich guten Idee. In diesem Fall lässt sich aber sagen, dass das Projekt geglückt ist. Gleich der erste Track „Der Himmel zieht zu“ beweist mit guten Flows und Battlestrophen das grandiose Zusammenspiel von Banjo und Jones. Auf diesem Track überzeugen die beiden Künstler mit humoristischen Punchlines. Auf „Vögel“ werden alle Hater, die beispielsweise daheim vor ihrem PC sitzen und sich in der Anonymität zum "Haten" beflügelt fühlen, verbal brutal massakriert. Dabei ist es vollkommen egal welcher der beiden Protagonisten am Mic ist, denn beide sind Flow-und Texttechnisch auf gleich gutem Niveau. Auf „Das Wesentliche“ rechnen Banjo und Jones mit einigen Leuten im heutigen Rapgame ab und fragen sich ob „Hip Hop in seiner Ursprungsform noch am Leben ist“. Mit „Mehr Tränen“ gehen die 4 Fäuste in eine gefühlvolle, nachdenkliche und melodische Richtung, bei dem das Instrumental mit dem Text und den Flows harmoniert. Das Hören von „Wie im Zoo“ amüsiert durch seine humorvollen Lines über das Tier Mensch. Mit „Columbine“ erreicht den Hörer der zweite Thementrack des Albums. Bei diesem Song kann man nach den vielen Duchdreh-Tracks wieder runterkommen und sich vom Tiefgang - Persönlichkeitsanalyse geht über in Sozialkritik - beeindrucken lassen. „Das Ende“ erreicht den Zuhörer, wie auch nicht anders zu erwarten, am Ende. Hier kommt man wieder zu der Gelegenheit eine der raren Gesangs-Hooks zu hören, die mir stimmlich gut gefallen aber nicht bei jedem in unserer Redaktion gut ankommen. Neben den erwähnten Thementracks gehen Banjo und Jones dem Albumtitel entsprechend nach vorne, wobei die Schwächeren gnadenlos zurückgelassen werden. Wie ich bereits erwähnt habe, befinden sich die beiden auf einem gleichen soliden Raplevel. Bei Banjo war das hohe Niveau zu erwarten, aber positiv hervorzuheben ist, dass Jones scheinbar wieder oben angekommen ist. Ich hätte es witzig gefunden, wenn Banjo und Jones probiert hätten den jeweiligen Rapstyle des andern zu kopieren. Da ich bei diesem Album so gut wie nicht skippen musste, erhalten die 4 Fäuste von mir 4 von 6 Sternen. Dieses durchaus gelungene Kollabo-Album ist wirklich jedem zu empfehlen.
by Eike-Christian Janßen Artists: Olli Banjo, Jonesmann Der perfekte Beat #2: Shuko
Der perfekte Beat #1: 7inch
8 Kommentare
von LOFDG, am 17.03.2009
den review find ich schlecht! finde schon das man die technisch unterschiedenen können durchaus hört! so flowt olli teilweise echt herrausragend und jones zwar auch gut aber nich ganz so perfekt! naja trotzdem kein guter review weil nicht auf schwächen eingegangen wird aber vllt auch geschmackssache
von Eike, am 17.03.2009
Das ist lediglich meine subjektive Meinung. Ich finde, dass die beiden sich zur Zeit auf dem gleichen Niveau bewegen und ebenfalls denke ich auch, dass das Album nicht sehr viele Schwächen hat. Und nebenbei: Einige habe ich auch zwischen den Zeilen erwähnt;)
von LOFDG, am 18.03.2009
ja klar wollte auch nur meine meinung zu deinem review preisgeben... is ja ebenfalls subejktiv ;-) DAs Album ist zwar stark, habs auch gekauft, finde es wäre aber (viel) mehr drin gewesen... Himmel zieht zu, Columbine, Keine Luft und die Flocken stimmen sind aber Top Tracks Album ist gut aber ich mag Banjo nicht. Jonesman ist auf jeden besser
von killa_season, am 05.04.2009
olli banjo hat sich raptechnisch zurückentwickelt,er setzt die stimme richtig schlimm ein,hört mal die alten alben von ihm wie "erste hilfe" oder "sparring 1",was da geboten wird ist ein meilenweiter unterschied im gegensatz zu heute,seine flows waren mal viel präziser und nicht mehr so monoton wie heute,auch textlich gehen ihm langsam die Ideen aus,denn in 16 zeilen gibt es von ihm höchstens noch ein,zwei lines die einen umhaun...naja is bloß meine meinung Kommentar schreiben
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