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Der Fall Trayvon Martin: Reaktionen aus der HipHop-Szene13.04.2012
Der Tod eines jungen, schwarzen Teenagers bewegt seit einigen Wochen die USA. Der 17-jährige Trayvon Martin starb Ende Februar in Sanford, Florida durch die Kugel eines Mitglieds einer örtlichen Bürgerwehr, als er sich auf dem Rückweg von einem Einkauf in einer bewachten Wohngegend befand. Seine dunkler Kapuzenpullover kam dem 28-jährigen George Zimmermann verdächtig vor, weshalb er den unbewaffneten Jugendlichen zunächst verfolgte, konfrontierte und schlie�lich erschoss. Die Polizei lie� den wei�en Zimmermann zunächst laufen und berief sich dabei auf ein Gesetz, das den Bürgern in Florida das Recht zu schie�en gibt, wenn sie sich ernsthaft bedroht fühlen. Die Eltern des Jungen starteten daraufhin eine Online-Kampagne, die bald einen öffentlichen Aufschrei nach sich zog. Es folgte eine öffentliche Debatte über laxe Waffengesetze und Rassismus im Justisystem. Zehntausende demonstrierten für eine Festnahme Zimmermanns, dem von Vielen ein rassistisches Motiv vorgeworfen wird, und über 2,5 Millionen unterzeichneten eine Petition mit der Forderung nach Gerechtigkeit in dem Fall. Auch Präsident Obama schaltete sich ein und sagte in dem Zusammenhang: "Wenn ich einen Sohn hätte, würde er wie Trayvon aussehen." Selbstverständlich erregte der Fall des Trayvon Martin auch in der US-amerikanischen HipHop-Szene einige Aufmerksamkeit und rief eine Welle der Bestürzung, aber auch der Solidaritätsbekundungen hervor. So zeigten einige prominente Urban-Music-Grö�en, wie Diddy, Swizz Beatz, The Dream, Nelly, Frank Ocean oder Jamie Foxx ihre Anteilnahme, in dem sie Fotos von sich auf Twitter veröffentlichten, auf denen sie ebenfalls mit einem schwarzen Hoddie zu sehen waren. Andere wie Nas, Nicki Minaj, Young Jeezy, Killer Mike und Prodigy, The Game und vielen Weitere machten in Interviews ihrer Bestürzung über den Vorfall Luft und kritisierten zumeist das zurückhaltende Vorgehen der Behörden gegenüber dem Todesschützen Zimmermann. Einige weitere sahen sich sogar verpflichtet, in Song-Form über den tragischen Tod des jungen Trayvon Martin und die dubiosen Umstände, die dazu geführt hatten, zu berichten. Einer der Ersten, der sich in dieser Form zu Wort meldete war Bay Area-MC Mistah F.A.B., der Tayvon den Song "God Don't Love Me (R.I.P. Trayvon Martin)" widmete. Auch die für ihre kritischen sozio-politischen Statements bekannten Dead Prez begaben sich umgehend ins Studio, um gemeinsam mit dem ebenfalls äu�erst sozial-bewussten Yasiin Bey - den Meisten noch besser bekannt als Mos Def - ebenfalls einen entsprechenden Song zu recorden. "Made You Die" ist bisher nicht erschienen, aber folgendes Behind-The-Scenes-Video liefert bereits einen Eindruck davon in welche Richtung es gehen wird, sowie einige Aussagen Mos Defs zum Fall. Der noch relativ unbekannte Rapper Los war der Erste, der ein Musikvideo zur Thematik veröffentlichte. Der Song des Bad Boy-Records Künstlers trägt den Titel "Wit My Hoodie on". Ein weiteres Video wurde diese Woche von Willie D und Scarface, ehemals Gheto Boys, veröffentlicht. Auf "Hoodiez" rappen sich die beiden Veteranen mit der Unterstützung von Propain und Dboi ebenfalls ihren Unmut von der Seele. Das neueste Video zu Ehren Trayvons kommt vom ebenfalls aus Florida stammenden Plies, der darin den Slogan der Demonstrationen aufgreift - "We Are Trayvon": Aber nicht alle sind begeistert vom blinden Aktivismus der Rapper. So äu�erte sich Mississippis David Banner in einem Interview mit blackenterprise.com etwas differenzierter zur Situation und mahnte, dass man anstelle sich schwarze Pullis überzuziehen, lieber daran arbeiten sollte die Situation langfristig zu verbessern. Am vergangen Mittwoch wurde der Todesschütze George Zimmermann nun schlie�lich wegen Mordes angeklagt. Autor: marius Artists: Dead Prez, Mos Def, Scarface, Willie D, Plies, Mistah F.A.B., Geto Boys, David Banner Produzent Mike Dean bestätigt "Watch The Throne 2" // spricht über Studio-Sessions mit Kanye, 2pac, Snoop und Scarface
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7 Kommentarestupid americans... bei diesen Gesetzen darf sich wirklich niemand wundern das sowas passiert! Finde es schon fast lächerlich wie die jetzt alle auf Mitleid tun.
von Banjalucan, am 13.04.2012
So ein scheiss alter, das hat nichts mit den Gesetzen zu tun sondern mit dem Rassismus!! Die weissen konservativen schießen sich ja auch nicht ab obwohl für die das gleiche Gesetz gilt. Bei uns in Deutschland / Europa ist es nicht großartig besser, es wird nur besser vertuscht bzw totgeschwiegen... traurige Welt
von blackout, am 13.04.2012
Zitat von 1nationentertainment_net » wer hat denn die gesetze gemacht? bestimmt nich die leute, die jetzt demonstrieren...klar wird sich wegen ein paar musikvideos und demonstrationen die situation nich großartig ändern, aber willst du, dass die menschen so eine scheiße einfach so hinnehmen und so tun als wär nix gewesen?? Zitat von Banjalucan » naja, würden dort nicht so lasche Waffengesetzte bzw. Selbstverteidigungsgesetze herrschen, wäre dies nicht passiert.
von Banjalucan, am 13.04.2012
Zitat von 1nationentertainment_net » Und wieso mussten hierzulande 10! Menschen aus rassistischen Motiven sterben, wohlgemerkt alle durch die selben 3! Personen... klar ich finde deren Waffengesetze auch ziemlich verwerflich aber verhindert hätte es dies wahrscheinlich nicht, leider
von derficker, am 14.04.2012
das sich 16 bars nicht schämen eine so beschissen recherchierte einseitge propaganda vom stapel zu lassen ... die rassismus vorwürfe und demonstrationen galten der polizei nicht zimmermann der selbst latino ist und zahlreiche afroamerikanische freunde hat ausserdem wurde dieser von martin angegriffen was durch zeugen sowie beweissfotos/videos bestättigt wurde.
von dein_Vater, am 14.04.2012
@derficker Kann dich nicht ENDLICH mal jemand löschen!?! Du NERVST! Und bist ein Klugscheißer Schon seit Ewigkeiten wollt Ich das mal loswerden :) Kommentar schreiben
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