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DJ Whoo Kid ist in erster Linie wahlweise als DJ, Radiomoderator sowie als 50 Cent‘s persönliches Schoßhündchen bekannt. In dem G-Unit Mitglied schlummert allerdings noch ein weiteres Talent, denn der alte Schlawiner Whoo Kid ist einer der Besten, wenn es darum geht erlebte Geschichten in humorvoller und leicht ironischer Art zu präsentieren. In Zusammenarbeit thisis50.com existiert nun die Reihe DJ Whoo Kid‘s Untold Stories, und so plaudert das G-Unit Anhängsel aus dem Nähkästchen und gibt amüsante Anekdoten aus dem Leben eines G-Unit DJ’s preis. So hat er bereits über seine Anfangstage als DJ von 50 Cent berichtet und beispielsweise über Fiddy’s damaliges Rabaukentum ausgepackt. Offenbar war 50 Cent damals noch sehr leicht reizbar und hat dementsprechend oft und gerne Schellen verteilt:

“I didn’t want to fuck up with 50 on stage because during those days, he was ruthless. He was smacking everybody. He was smacking people per day. He was smacking everybody on the bus. If he had nothing to talk about or to do, he would smack random people on the bus. That’s why I stayed in the front with the fucking bus driver.”

Auch musste er sich für einige Zeit vor dem Eminem Camp verstecken, da ihn Jimmy Iovine und Co. tatsächlich mal umbringen wollten:

“Along time ago, I leaked an Eminem joint by mistake and they wanted to kill me.”

In der aktuellen Folge spricht DJ Whoo Kid über eine unschöne Geschichte, die ihn mit dem ehemaligen Death Row Records Labelchef Suge Knight verbindet. Mit Suge ist bekanntlich ja nicht gut Kirschen essen und so ranken sich viele Legenden und Sagen hinsichtlich der mafiaähnlichen Arbeitsmethoden des einstigen Rap Moguls. So soll das Blood Mitglied einst Dr. Dre aus seinem Vertrag mit Ruthless Records bekommen haben, indem er mit ein paar netten Jungs aus der Nachbarschaft und ein paar Baseballschlägern in das Büro der Verantwortlichen hereinspaziert ist. Auch soll der Ex Bodyguard den Poprapper Vanilla Ice aus dem 20. Stock eines Hotelzimmers gehangen haben um an die Tantiemen von ‘Ice Ice Baby’ zu kommen. Auch im East Coast/ West Coast Beef Mitte der Neunziger spielte der stets mit Zigarre im Mund umherlaufende Marion Knight eine zentrale Rolle und heizte zum Beispiel mit seiner Rede bei den Source Awards 1995 die beginnende Fehde unnötig an.

Heutzutage ist Suge Knight bankrott, verprügelt entweder seine Freundin auf Extasy oder lässt sich von ca. 1.50 großen Barber Shop Mitarbeitern bzw. von Akon‘s Weed Carriern die Fresse polieren. Das mit dem guten Suge allerdings immer zu rechnen ist, durfte DJ Whoo Kid anno 2003 erfahren. 50 Cent‘s Weed Carrier wurde für einen DJ Gig in einem Club in Los Angeles gebucht und zwar zu einer Zeit als er gerade den 50 Cent Track ‘The Realest Killaz’ geleakt hatte. Problematisch war dabei die Tatsache, dass ein bis dato unveröffentlichter 2Pac Verse auf dem Track zu finden war:

“It was [at] the time that I leaked the 50 Cent and 2Pac song ‘Tha Realest Killaz,’ which it was a record that Snoop Dogg couldn’t clear on his album, so whoever they [originally] gave the record to, they gave it to me, so I kinda spliced it up [with a verse from 50 Cent] and made it a bigger record, ‘cus it was a verse [from 2Pac] that nobody ever heard, and the fact that [Snoop] couldn’t clear it, he gave it to me to leak.”

Suge Knight, der alles, was mit seinem damaligen Goldesel 2Pac zusammenhängt, als sein persönliches Eigentum ansieht, konnte eine solche Frechheit natürlich nicht feiern und beschloss den G-Unit DJ eine Lektion zu erteilen. Während andere Menschen wohl über Twitter eine Hasstirade loslassen oder sich in Interviews beschweren würden, trommelt der stämmige Suge lieber ein paar lokale Goons zusammen um seinem Kontrahenten seine Ansichtsweise zu vermitteln. In diesem Fall bestellte Suge die 34th Gang in den Club, um sich den aufmüpfigen DJ Whoo Kid vorzuknöpfen. Als dieser von der Präsenz Suge Knight‘s und seiner Gang erfuhr musste er die Flucht via Hinterausgang ergreifen und sprintete in Richtung Van. Noch bevor in die West Coast Thugs mit ihren Messern penetrieren konnten, kam die Polizei dazwischen und Whoo Kid konnte ins Hotel entschwinden. Später regelten dann Sha Money XL und 50 Cent höchstpersönlich die Differenzen mit Suge am Telefon:

Suge Knight took it upon himself to ‘find me’ that day?he set it up [so] that everybody in [the club I was DJing in] was in [the 34th Street Gang]?the promoter got tricked, too. The promoter gave me the five G’s and once I got to the stage, of course, at the time ‘In Da Club’ was the biggest record, so of course the first record I played was ‘In Da Club.’ So as soon as I played ‘In Da Club,’ the whole club turned and looked at me?[then] the promoter came up to me and was like, ‘We gotta get you out of here?Suge Knight‘s in the front. We’re trying to call the cops so he don’t come in, but he wants to come in’?we started running out the back, I’m jumping in the van, and then for some reason – I don’t know where, but C-Lo got the dirtiest looking gun I ever seen in my life?so I’m looking up and I see the 34th Street Gang running up to us with knives, so I’m like, ‘Holy shit, I’m about to get stabbed for some 50 shit!’ I’m like, ‘Yo, get the gun!’ By the time [C-Lo] grabs it?the police come [up]?[C-Lo] throws the gun all the way to back of the van. The cops grab the 34th Street Gang, and we peel off.”

Insgesamt eine schöne Geschichte, die DJ Whoo Kid in gewohnt unterhaltsamer Weise präsentiert. Besonders gut gelungen ist ihm die malerische Umschreibung der Pistole seines Kollegen: “the dirtiest looking gun I ever seen in my life. Rusty and with dust on it.” Und auch wenn er mittlerweile broke und erfolglos ist, lässt sich über den ehemaligen Big Player Suge Knight Eines sagen: Don’t fuck with Suge“.

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