|
||||||||||||
„Blockstars- sido macht Band“ : Folge Nr. 118.12.2011
Einen Tag nach der Premiere von „Blutzbrüdaz“ in Berlin, startete nun auch Sidos zweites vor der Kamera umgesetztes Zugpferd „Blockstars“. Dabei handelt es sich um eine „Dokumentationsreihe“ über die Entstehung einer Band aus jungen Männern, die Sido aus ihrer Ausweglosigkeit führen will, wie es auf der Homepage zur Sendung heißt. Dabei wurden im Vorfeld die dramaturgischen Unterschiede zu den üblichen Casting-Shows diverser (deutscher) Privatsender besonders hervorgehoben, weshalb Sido zur Verwirklichung seines alternativen Konzepts mit dem österreichischen öffentlich-rechtlichen TV-Sender ORF zusammenarbeitet. In der Auftaktsendung ging es nun darum, dem Zuschauer die potentiellen Bandmitglieder vorzustellen. Nachdem Sidos eigener steiniger Weg zum Erfolg szenisch rekapituliert wurde, besuchte er die fünf österreichischen Kandidaten zu Hause, um sich von ihren prekären Lebensbedingungen zu vergewissern. Bewerber, die eine Form von existenzieller Perspektive vorweisen konnten, lehnte er mit Worten wie „Dich brauche ich tatsächlich nicht“ ab. Andersherum wurde ein Kandidat ins Projekt aufgenommen, bei dem das Talent fehlt, das schwere Schicksal jedoch in besonderem Maße vorhanden ist (Sido: „Wenn ich das nicht bin, wer soll dir helfen?“) Die Liste der fünf auserwählten jungen Männer liest sich auf der Blockstars-Homepage wie folgt: „Dragan Jurić: Stark für seine Mutter“, „Marko Grgić: Leben in der Grauzone“, „Claus Willixhofer: Musik als Therapie“, und „Daniel Niedermayr: Alles für die Familie“. Begleitet von Sidos Assistenten, der in der gestrigen Folge die gesamte Palette an stereotypten homosexuellen Verhaltensweisen darbot, durften die Kandidaten schließlich ins weiträumige Band-Loft mit Demostudio einziehen. Dort lernten die „Burschen“ einen weiteren Mitstreiter kennen: Als „Wildcard“ hat Sido seine Youtube-Entdeckung Benjamin Koeberlein aka „Blut & Kasse“ mit ins Boot geholt, um das musikalischeTalent in der Band sicherzustellen. Während des ausnahmsweise von Sido organisierten Abendessens, trug der Herr über das Geschehen die „10 Gebote des Lofts“ vor, die Regeln wie z.B. „Geld wird gerecht aufgeteilt“ oder „Sidos Wort ist Gesetz“ beinhalten, und erklärte den Teilnehmern: „Ihr müsst nicht denken, dass ihr euch hier in irgend son gemachtes Nest setzt, und jetzt euer Leben auf einmal, weil ihr hier heute eingezogen seit, dass euer Leben gerettet ist. Genau das ist nämlich nicht der Fall, ja? Es kann sein- für jeden von euch kann die Sache morgen vorbei sein, ja? Es ist eine kleine Sache, die mir nicht gefällt […] – Cut und weg! Weg vom Fenster.“ Wer sich nochmal anschauen möchte wie Sido sein Glück weitergibt, der kann das hier tun. Autor: femme_foetale Artists: sido Interview: KC Rebell über "Rebellismuss", Romantik und Straßenrap
Recap: Die Deutschrapwoche #20 (PA Sports vs. Schwesta Ewa, Fard vs. alle, die Atzen machen Party, ...)
9 Kommentare
von NONAME, am 18.12.2011
Ich finde das Format super. Aber ich möchte nicht in Sidos Haut stecken, wenn er doch einen von denen raus schmeißen muss und der wieder z.B. zu seinen Alkoholiker Eltern muss.
von buar, am 18.12.2011
schon ganz sehenswert, aber finds etwas albern wie da son quotenschwuler eingeführt wird der ganz gezwungen auch alle klischees erfüllt und so...
von Graflinger, am 18.12.2011
Also ich find sowas einfach stark wenn sich Prominente darüber gedanken machen anderen zu helfen(es gibt genug die garnichts in die Richtung machen ) . Und man kann jetzt über Sido denken was man will und sagen der macht das nur für promo (aber für promo hätte er meiner Meinung nach genau so gut noch ne 0815 castingshow machen können)aber schlussendlich hat Sido dann ca 5 Leuten und deren Familien geholfen aus dem Dreck rauszukommen und das sollte wirklich gewürdigt werden .
von Graflinger, am 18.12.2011
Also ich find sowas einfach stark wenn sich Prominente darüber gedanken machen anderen zu helfen(es gibt genug die garnichts in die Richtung machen ) . Und man kann jetzt über Sido denken was man will und sagen der macht das nur für promo (aber für promo hätte er meiner Meinung nach genau so gut noch ne 0815 castingshow machen können)aber schlussendlich hat Sido dann ca 5 Leuten und deren Familien geholfen aus dem Dreck rauszukommen und das sollte wirklich gewürdigt werden . Das Konzept ist echt verdammt gut. Ich finds auch sehr gut das sich über keinen lustig gemacht wird. Aber der "Assistent" ist ja mal mehr als lustig.. Kommentar schreiben
|
||||||||||||
| Impressum | ||||||||||||