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Seit der Veröffentlichung seines Debüt-Albums “Dr. Lecter” im März diesen Jahres hat Action Bronson etwas geschafft, was vor ein paar Jahren noch unmöglich schien: Nämlich als Newcomer aus New York ohne Verbindungen zu prominenten Camps oder Labels einen Buzz zu kreieren. Und das als weißer MC, der hauptsächlich über Essen rappt, keinerlei Mainstream-Avoncen macht und sich aufs erste Hören stark nach Ghostface Killah anhört.

Der gelernte Koch aus Flushing, Queens überzeugt durch seine straighte Delivery, eine starke Beatauswahl und eine unbekümmerte Themenvielfalt. Der Sohn eines Albaniers und einer Jüdin prahlt mit seinen Kochkünsten, verwendet Wrestling-Referenzen und ein bißchen Weed-Talk ist auch dabei. Die Art und Weise in der Bronson all dies vorträgt ist unglaublich unterhaltsam und wer länger als einen halben Part zuhört, merkt dass es sich hier um ein Original und nicht um einen fehlgeleiteten Ghostface-Biter handelt. Die stimmlichen Ähnlichkeiten sind nicht von der Hand zuweisen, aber im Gespräch mit MTVs The Wrap-Up verrät er, dass seine Haupteinflüsse Kool G Rap und Cam’ron sind und er ja nunmal an seiner Stimme nichts ändern kann. Desweiteren spricht Bronson bei dem ein oder anderen Spliff über sein kulinarisches Können, “Dr. Lecter”, andere weiße Newcomer wie Yelawolf und Machine Gun Kelly, sein anstehendes Kollabo-Album mit Statik Selektah und seinen unorthodoxen Kleidungsstil:

“I’m doin’ this interview in my underwear”

Im Folgenden drei der wichtigsten Videos von Action Bronson und sein erster Auftritt bei einem der großen Fernsehsender Amerikas, nämlich bei NBCs Last Call with Carson Daily:

“Barry Horovitz”

“Typhoon Rap” mit Meyhem Lauren

“Brunch”

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